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Presse 2017 - Joy of Voice - Gesang- und Bühnenschule unter der Leitung von Angelika Maier

Presse 2017

Bericht aus der Memminger Zeitung
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Bericht aus dem Memminger Kurier vom 27.12.
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Bericht von „Memmingen sind wir“

Standing Ovations für den Weihnachtszauber 2017

12. Dezember 2017 von Christine Hassler

Der „Weihnachtszauber 2017“ von und mit dem Showensemble Joy of Voice war auch in diesem Jahr ein Fest der Freude, die das Publikum in einer seit langem ausverkauften Kirche Christi Auferstehung berührte und mitriss. 75 Sängerinnen und Sänger jeden Alters zauberten zusammen mit fünf Technikern nicht nur einen vorweihnachtlichen Ohren- und Augenschmaus, sondern auch einen Abend für die Menschlichkeit.

 

Unterhaltsam, aber auch mit vielen Denkanstößen versehen, moderierte Andreas Schales das Benefizkonzert zugunsten der „Kartei der Not“ und wurde dabei aktiv unterstützt durch den kleinen Sänger des Ensembles Niclas Landau, der im Festspielhaus Füssen den jungen Ludwig verkörperte.

Nach „der dicke Schneemann Willibald“ und „Schließ jede Tür vor mir“ aus dem Musical „Joseph“, gesungen von den Jüngsten des Ensembles, galt Andreas Schales Dank dem veranstaltenden Verein „Soziale Bürger Memmingen e.V.“, vertreten durch den Vorstand Manfred Bretzel sowie Dekan Ludwig Waldmüller, der die Kirche für das Konzert zur Verfügung stellte.

In seiner kurzen Begrüßung sensibilisierte Dekan Waldmüller dafür, dass es auch in unserer wirtschaftlich florierenden Stadt leider viele Menschen gebe, die auch an seine Tür klopfen, weil sie in Not geraten sind und nicht mehr aus noch ein wissen.

„Unverschuldet in Not geraten“ sei eine wenig treffende Beschreibung, denn kaum jemand gerate selbstverschuldet in Not, deshalb müsse jedem geholfen werden, der in eine ausweglos scheinende Situation gerät, betonte Dekan Waldmüller.

Der Verein Soziale Bürger Memmingen e.V. unterstütze durch Seniorenarbeit und Veranstaltungen vereinsamte Menschen durch zahlreiche Veranstaltungen und soziale Aktivitäten, stellte Manfred Bretzel den Verein vor.

Nach einem bezaubernden „Kleine Sterne“ der jüngsten Mitglieder des Ensembles zündeten Andreas Schales und Niklas vier Kerzen an und erzählten eine kurze Geschichte von vier Kerzen, von denen nach und nach drei erloschen: Die erste Kerze hieß Frieden, „aber den will ja niemand“, sagte Niklas, der sie verkörperte und blies sie aus. Die zweite hieß Glauben „aber den haben viele Menschen verloren“, erinnerte Andreas Schales und blies die zweite Kerze aus. Die dritte hieß Liebe „aber die Menschen schauen ja nur noch auf sich selbst“, klagte Niklas und blies die dritte Kerze aus. Die vierte Kerze hieß Hoffnung und sagte „Habt keine Angst, solange es mich, die Hoffnung gibt, solange gibt es die Möglichkeit, Euch alle drei wieder zum Leben zu erwecken“. Und so reichte es sein Licht an die anderen drei Kerzen weiter.

Ebenso ansteckend wie diese Kerze war die Freude, die die Sängerinnen und Sänger in diesem vorweihnachtlichen Show-Konzert zu vermitteln vermochten und das Publikum mit Liedern wie „Go, tell it on the Mountain“, „Let the whole world know“, „You rasie me up“, „My sweet Lord“, „Wahres Glück“ und vielen weiteren, sowie schön inszenierten Bildern in ihren Bann zogen.

Das „kleine Christuskind“ in der angedeuteten Szene mit Hirten, den drei Königen und der Krippe war übrigens echt, heißt Simon, ist erst ein paar Wochen alt und schon seit seiner Zeit im Bauch seiner Mutter und Sängerin bei Joy of Voice Nadine ist er an Singen und Musik gewohnt.

„Das letzte Einhorn“ wurde hingegen anmoderiert durch Daniel aus dem Ensemble, der erklärte, was das letzte Einhorn mit Weihnachten zu tun hat: Für viele ist Weihnachten Magie, erinnert an die Geburt Christi, der Liebe und Hoffnung verbreitete.

In der Geschichte des letzten Einhorns ist es die Sanftmut des Einhorns, die seine Stärke wurde und über Hass und Zorn siegte und Hoffnung macht, dass es mehr als dieses eine, letzte Einhorn gibt. Das Weihnachtsfest solle auch als ein Fest der Liebe betrachtet werden, denn bezeichnenderweise ist Liebe in allen Religionen das höchste Gut und soll daran erinnern, dass Frieden, Glück und Liebe nicht weniger werden, wenn wir sie verschenken, sondern mehr.

Mit „Let it be“, „Crying in the Chapel“, „Bridge over troubled water“, „Lied eines Engels, „Power of Love“ und vielen mehr war dieser Abend, der auch viele tolle Soli bereithielt, nicht nur ein Ohrenschmaus. Durch viele schöne Lichtspiele vor dem minimalistischen Hintergrund der modernen Kirche und die freudigen Gesichter der Sängerinnen und Sänger war es ebenso ein Augenschmaus.

Und die Nachrichten, die sie uns zwischen dem ein- oder anderen Lied mit auf den Weg gaben, hallten sicher bei dem ein- oder anderen noch lange nach. So auch die letzte erzählte Geschichte von den Moderatoren Andreas und Niklas, die mit einem Schriftzug begann, der auf eine Wand gesprüht wurde: „Ausländer raus“.

Daraufhin verließ alles, was nicht aus diesem Land kam, das vorweihnachtliche Geschehen: Zimt und Koriander flogen nach Indien zurück, die Puten in den Osten, die Orangen nach Kalifornien, die Feigen und Datteln reisten zurück nach Saudi-Arabien, Baumwollkleidung und Handtücher flatterten zurück nach Asien und Afrika, Handys, Fernseher, Computer, Fotokameras, Kaffeemaschinen, Töpfe, Pfannen und Autos fielen allesamt auseinander, weil die einzelnen Teile dorthin zurückflogen, woher ihre Rohstoffe kamen.

Praktisch alles löste sich auf und nur sehr, sehr wenige isolierte Bestandteile blieben zurück, neben ein paar Äpfeln, Mehl, Milch und Rosinen, die ohne Zucker auch kaum mehr etwas für ein schmackhaftes Weihnachtsgebäck abgaben, denn der Zucker war zurück nach Brasilien verschwunden.

„Diese Geschichte will dazu sensibilisieren, sich bewusst zu werden und den Weg zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit zu finden“, gaben uns Andreas und Niklas mit auf den Weg.

Nach einem Weihnachtsmedley aus allen bekannten Weihnachtsliedern, bei welchem das Publikum eingeladen war, miteinzustimmen, wurden die 75 leidenschaftlichen Sängerinnen und Sänger des Ensembles Joy of Voice zusammen mit ihrer Leiterin Angelika Maier mit Standing Ovations verabschiedet.

Fotos:
aus eigener Quelle (Christine Hassler)

Bericht der MM-Zeitung über Pia Weirather und dem Weihnachtszauber 2017

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Bericht aus der AZ (Kempten) vom 05.12.2017

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Wilpoldsried – Chris Murray und Joy of Voice verzaubern die Besucher mit ihren Stimmen und Kostümen

5. Dezember 2017

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Foto: Pöppel

Sonntagabend, 03.12.2017, hatte das Kultiviert in Wilpoldsried bei Kempten einen bekannten Bühnen- und Musicalstar zu Gast, Chris Murray. Er ist zur Zeit mit seinem Weihnachtsprogramm deutschlandweit unterwegs. Begleitet wird er vom Pianisten Philipp Polzin. In Wilpoldsried war auch das Showensemble „Joy of Voice“ mit auf der Bühne. Chris Murray erzählte von Weihnachten, von den Menschen, von Sorgen und Nöten und immer wieder kam seine prachtvolle, voluminöse Stimme zum Einsatz, begleitet vom Flügel und den Stimmen von Joy of Voice. Der weltbekannte Bühnenstar begeisterte nicht nur mit weihnachtlichen Klängen, sondern gab auch einiges aus seiner Musical-Karriere zum Besten – z.B. Auszüge aus Luther, Einstein, das neue Fugger-Musical in Augsburg u.v.m. In prachtvollen Kostümen untermalte Joy of Voice die Show und konnte gemeinsam mit Chris Murray den Konzertbesuchern einen wundervollen Abend präsentieren.

Bericht “Sweet Sixties” in Erlenmoos
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Schillernde Show als letzte Veranstaltung der Memminger Kulturwerkstatt

21. November 2017 von Christine Hassler

Was im Oktober 2010 vielversprechend mit dem gemeinnützigen Verein „Kulturwerkstatt Memmingen e.V.“ begann, gehört nun bereits der Geschichte an. Als Abschlussveranstaltung füllte das Showensemble Joy of Voice mit zwei schillernden Revue-Shows die Kulturwerkstatt ein letztes Mal bis zum letzten Platz mit „Burlesque & Travestie“ und einer knisternden „Late Night Show“.

Mit dem Ziel, kulturelle Initiativen und die Erweiterung des kulturellen Angebots in Memmingen zu fördern, eröffnete 2011 die Kulturwerkstatt am Schweizerberg nach der Renovierung ihre Pforten, nun werden diese wieder geschlossen.

Doch nicht, bevor sie noch einmal prall mit Leben gefüllt sein sollte und das in beiden Shows, die das Showensemble Joy of Voice unter der Leitung von Angelika Maier mit „Burlesque & Travestie“ als erste und einer „Late Night Show“ als zweite knisternde Show an einem Abend inszenierte.

Die Kulturwerkstatt war lange Jahre Übungsraum für die Gesangs- und Bühnenschule Joy of Voice, die neben Gesangsunterricht auch schauspielerischen Ausdruck und tänzerische Parts für ihre Shows einstudierten.

Dazu waren die Räumlichkeiten der Kulturwerkstatt ideal, da sie oberhalb des Saales auch einen Ballettraum beherbergte. Aktuell ist das Ensemble auf der Suche nach neuen Proberäumen, doch zuvor wurde gebührend Abschied gefeiert.

Wenn Joy of Voice meist Parts aus populären Musicals, in Szene gesetzte Schlager oder Klassiker aus Pop- und Rockmusik in ihren zahlreichen Vorführungen in einem immer größer werdenden schwäbischen Raum auf die Bühnen bringen, waren diese beiden Shows sicher das heißeste, was ich bisher von ihnen gesehen habe.

Durch die erste Show „Burlesque & Travestie“ führte vor allem Daniel, der in vielen Shows von Joy of Voice durch seine exzellente Stimme Schlüsselrollen einnimmt. Als er jedoch an diesem Abend die Bühne betrat, erinnerte er sehr stark an Conchita Wurst und nachdem er das sicher nicht zum ersten Mal hörte, stellte er sich als Conchita Wursts Schwester „Esmeralda Schinken“ vor.

Aber nein, sein – Pardon – ihr richtiger Name sei „Edina Viro“, klärte sie uns auf mit einem verschmitzten und verführerischen Lächeln und eindeutigen Handbewegungen in einem feuerroten Rauschekleid.

In einer knisternden Show mit Songs wie „Welcome to Burlesque“, „Nur kein Genieren“, „Wehrlos“, „Sklavin der Liebe“, „Männer sind Schweine“, „Als hätten wir uns nie goodbye gesagt“, „die Cäsarin von Rom“, „When you´re good to mama…“ und vielen weiteren Titeln gab es mit Edina, unterstützt durch zahlreiche Sängerinnen und Sänger des Ensembles, nicht nur viel tolles zu hören und zu sehen, sondern auch viel zu lachen.

Mitunter wurden auch Zuschauer auf die Bühne geholt, die einmal einen Sessel für Edina bildeten, ein andermal Opfer von „Mama“ wurden „Bist Du gut zu Mama, ist Mama gut zu Dir“, oder Edina dabei helfen sollten, „aus einem roten Vorhang ihrer Mutter, den sie heute noch sucht“ ein sexy Kleid zu binden.

Der sonst eher zurückhaltende Daniel war als „Edina Viro“ offensichtlich in seinem Element und so moderierte Edina mit viel Witz, Selbstbewusstsein und Charme, wenn sie gerade selbst nicht sang. Spätestens bei „Rise like a Phoenix“ war man wieder an Conchita erinnert, sein Kleid tat das übrige und auch seine Stimme stand Conchita in keiner Weise nach.

Mit „Schöne Grüße aus der Hölle“ schloss der erste Teil eines rauschenden Abends mit Joy of Voice. Die Pause zum Abkühlen wurde gestaltet mit einfühlsamen  Songs gesungen von Patrick, allein auf dem Klavier begleitet.

Kräftig nachgeheizt in der Late Night Show

„Veronica Silver“ alias Kevin Prinz schaufelte in der zweiten, „Late Night Show“ noch einmal kräftig Kohle ins Feuer. Denn er – Pardon – sie war es, die amüsant und elegant durch die zweite Hälfte des Abends führte und gleichzeitig mit ihrer umwerfenden Stimme fast jedes zweite Lied sang, jedes Mal mit einem neuen, schillernden Outfit und Schuhen, auf denen sogar ich als Frau Probleme hätte, auch nur geradeaus zu laufen.

Doch neben weiteren Männern hatte sich auch Jan, der beim Winnetou Musical in Bad Segeberg den Halbblut verkörpert, an diesem Abend in ein Kleid gehüllt, nämlich für ein Solo von Amy Winehouse und sang „Back to Black“ in einer eindrucksvollen Interpretation.

Neben „But the world goes round“, „Männer“, „Mädchen der Nacht“, „Goldeneye“, „Kriminaltango“, „Sweet Transvestite“ aus der Rocky Horror Picture Show, „You can leave your hat on“, „All that Jazz“ und vielen weiteren Songs, wurden auch hier mitunter Zuschauer auf die Bühne geholt, etwa von den Krankenschwestern bei „Doctor´s order“, oder von Veronica Silver höchstpersönlich bei „Im Wagen vor mir“.

Sehr lustig wurde es hier noch einmal mit Veronica Silvers „I hab d´Maschin scho putzt“ oder „Finger weg von meiner Musch“, das Veronika auf der Harmonika begleitete, während Kathrin die zweite Stimme dazu im Dirndl sang, neben einer kleinen weißen Spielzeugkatze auf dem Klavier namens „Musch“.

Den Abschluss machte „Time warp“ aus der Rocky Horror Picture Show und zum Abschied durften auch die Zuschauer dabei noch kräftig mittanzen.

Fotos:
aus eigener Quelle.

Memmingen – Burlesque- und Travestie-Show – beide Vorstellungen von Joy of Voice ausverkauft

Bericht von newsfacts vom 13.11.2017 von Thomas Pöppel

Zum letzten Mal traten „Joy of Voice“ am Freitag, 10.11.2017, in der Memminger Kulturwerkstatt auf – sie schließt, die ihre Bühne – leider. Insgesamt über drei Stunden Programm bot das Show-Ensemble „Joy of Voice“ aus Aitrach unter dem Titel „Burlesque- und Travestie“. Edle Kostüme, eindrucksvolle Masken, Erotik konnten die Besucher erleben und spuren. Künstler, die konzertiert und emotional waren – es gelang ihnen ihre Gefühle der Lieder und Texte an die Besucher zu transferieren. Die Verwandlung der Körper, das Unwohlsein im eigenen Leib, die Angst des Outen – eine spannende Geschichte. Aber es gab auch viel zu lachen. Auf jeden Fall ein unvergesslicher Abend und ein ehrwürdiger Abschluss für die Kleinkunstbühne.

Bericht aus Oppenau
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Joy of Voice im Festspielhaus Füssen
150 Jahre VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG – eine Erfolgsgeschichte

Gegründet als „Landwirtschaftl. Credit-Verein-Auerberg“ im Jahr 1867 kann Ihre VR Bank auf 150 Jahre Erfolgsgeschichte zurückblicken. „Wer in einer bestimmten Zeitepoche bestehen will, der muss ihr vor allem gerecht werden, und es gilt daher, sein Tun und Lassen, also auch seinen Gewerbsbetrieb, den Forderungen der Gegenwart anzubequemen. Die Zeit steht niemals still.“, das wusste bereits Hermann Schulze-Delitzsch, einer der Gründungsväter der VR Banken. Und was hat sich nicht alles geändert in dieser Zeit. Heute können Sie Ihre Bankgeschäfte vom Sofa aus erledigen – per App auf Ihrem Smartphone.

Das hätte sich Schulze-Delitzsch sicher nicht träumen lassen. Null-Zins-Politik, zunehmende Regulierungsanforderungen, Digitalisierung – diese drei Stichworte bringen auf den Punkt, welchen Herausforderungen Banken heute gegenüberstehen. Ihre VR Bank hat in den vergangenen Jahren die Weichen gestellt, um auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften zu können. Wir blicken also stolz auf die vergangenen 150 Jahre zurück und frohen Mutes auf die nächsten 150 Jahre. Gefeiert wurde das Jubiläum mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft bei einem Gala-Abend im Modeon in Marktoberdorf. Mit von der Partie waren natürlich auch die Mitarbeiter der VR Bank – schließlich machen sie die Bank erst zu dem, was sie ist: Ein erfolgreiches Unternehmen in der Region.

Unter folgendem Link finden Sie den ganzen Artikel mit dem Ablauf für diesen Tag und einem Video des Gala-Abends im Modeon:
www.vrbank-kf-oal.de/wir-fuer-sie/150-jahre.html

Artikel: Aufregende Masterclass mit Chris Murray

Musical Masterclass 2017Musical Masterclass 201722. August 2017 von Christine Hassler

Ebenso lustig wie auch ernsthaft zur Sache ging es bei der Masterclass, die Chris Murray, einer der profiliertesten Musicaldarsteller in Deutschland, Schülerinnen und Schülern der Gesang- und Bühnenschule „Joy of Voice“ in der Kulturwerkstatt Memmingen in den vergangenen zwei Tagen gab.
Die unglaubliche Kraft und gleichzeitig sensible Modulierfähigkeit seiner Stimme reflektiert sich bei diesem Musiktheaterstar auch in seinem Unterricht wieder:

 

Mit viel Einfühlungsvermögen aber mindestens ebenso viel Energie und Nachdruck vermittelte Chris Murray den bereits fortgeschrittenen Sängerinnen und Sängern an zwei Tagen einen Feinschliff in Song-Interpretation, erinnerte jedoch immer wieder an die Grundlagen des Musiktheaters.

Was ist ein Musical?

Denn das ist es, was Musical bedeutet: Eine Form des Musiktheaters. Chris Murray wird hier noch spezifischer: „Es ist das Musiktheater von heute, das ehrlichste und das lebendigste Musiktheater“.

Während die Oper sich in starren Strukturen bewegt und Komponisten einen festen Rahmen vorgibt, entfaltet sich das Musical ohne vorgegebene Struktur. Der Musicalkomponist kann schreiben, wie er möchte, wodurch das Spiel beim Musical authentischer werden kann, erklärte der international gefragte Musicaldarsteller zahlreichen Augen und Ohren, die ihm gebannt lauschten.

Oper versus Musical

Feste Bestandteile einer Oper sind klassische Musik und eine dramatische Geschichte, nicht selten mit intellektuellem Anspruch. Die Handlung wird fast vollständig durch Gesang erzählt. Dabei gibt es Gesangspassagen für mehrere Darsteller, Chorgesänge und Soloeinlagen.

Musicals hingegen lassen sich hinsichtlich der Musik eher der Popkultur zuordnen und weisen aus Film und Fernsehen bekannte Elemente auf. Sie können fröhliche, eingängige Lieder und Tanzeinlagen beinhalten, jedoch gibt es heute auch zahlreiche Musicals mit ernsten und tiefgründigen Themen. Die in ihnen erzählten Geschichten sind jetzig. Sie basieren häufig auf populären Stoffen, sind nicht selten Adaptionen bekannter Filme, jedoch etablieren sich immer mehr auch gut inszenierte Musicals, die aktuell brisante Themen aufgreifen.

Doch auf einen weiteren Schnittpunkt der beiden Musiktheatergenres weist der erfahrene Musicaldarsteller hin, der auch selbst viel Berührung zur Oper hatte. Im 19. Jahrhundert erfuhr die Oper im „Verismus“ eine große Veränderung: Man war es leid, ständig irgendwelche Götter von oben heruntersingen zu hören oder gesungene Geschichten über die traurige Königstochter im einsamen Schloss… Die Menschen sehnten sich nach wirklichen Geschichten, die das Leben schreibt. Als Beispiele aus dieser Zeit nennt Chris Murray Puccinis „Tosca“, Verdis „La traviata“ und „Carmen“ (Georges Bizet). Das moderne Musical führe diese „veristische“ Grundeinstellung weiter.

Der Transport einer Aussage

Musicals sind also ein offener Mix aus Tanz und Gesang und erzählen ebenfalls Geschichten, möchten eine Emotion transportieren, einen Gedanken oder einen Inhalt. Doch wie transportiere ich das dem Publikum? – Um diese zentrale Frage drehte sich die Masterclass von Chris Murray, der weniger an der Gesangstechnik feilte, sondern vor allem am Verständnis dieser einfach klingenden Aufgabe des Transportierens einer Nachricht an ein Publikum.

Dass diese Aufgabe alles andere als einfach ist, sondern sehr facettenreich, den Vortragenden nicht nur zwingen, sich ebenso mit sich selbst auseinanderzusetzen, wie auch mit der Person und dem Inhalt des vorzutragenden Stückes, sondern zudem auch mit dem anwesenden Publikum und sogar mit dem Ort, an dem vorgetragen wird, neben Faktoren wie Wie etwas Wann wirkt und Warum – all das erfahre ich nach und nach in der Auseinandersetzung des Meisters mit seinen Schülerinnen und Schülern.

Das Handwerkszeug

Bei einem Kurs wie diesem lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Song-Interpretation, sondern viel mehr: sie lernen etwas fürs Leben, was mir unter anderem in einer Situation bewusst wurde, als Chris Murray ein vorgetragenes Stück stoppte und eine Geschichte seines eigenen Lernprozesses erzählte:

Während eines „Performing Art Training Camps“, bei dem zahlreiche große Regisseure anwesend waren, unterbrach ein Regisseur seine Darstellung und sagte mit lauter Stimme: „You are masturbating! It´s doing a lot for you, but it´s doing nothing for me!“ („Du masturbierst! Es gibt Dir viel, aber es gibt mir gar nichts!“).

Funktion vor Form

Damit verdeutlichte er die Wirkung von einem Vortragenden, der so mit sich selbst beschäftigt ist, dass man als Zuschauer von dem zu transportierenden Inhalt komplett abgelenkt ist und nur noch den Darsteller wahrnimmt. Ziel verfehlt. – Ich musste unweigerlich an Vorträge denken, deren Inhalte ich eigentlich sehr spannend fand, ich diese jedoch nur unter größter Kraftanstrengung herausdestillieren musste, weil ich mich ununterbrochen darauf konzentrieren musste, den selbstverliebten Vortragenden auszublenden, der an seinem Pult in Selbstgefälligkeit zerfloss. Und die Mühe hatte ich mir nur deshalb gemacht, weil ich darüber schreiben wollte – als „normaler“ Zuhörer hätte ich auf die Frage im Nachhinein, was das denn für eine Veranstaltung war, nicht antworten können „es war ein interessanter Vortrag über xyz und zeigte xyz Möglichkeiten auf“, sondern hätte lediglich sagen können „XYZ hat referiert.“ Punkt.

Seine Regel Nummer 1 lautet deshalb: „Funktion vor Form“ – Die Funktion muss immer vor der Form kommen, oder anders herum: Die Form darf nie wichtiger sein als die Funktion.

„Hallo nackt!“

Eine weitere Regel in der darstellenden Kunst nennt Chris Murray „Hallo nackt“ und erklärt sich dabei gerne mit sehr einfachen und anschaulichen Vergleichen: „Wie kann ich einen aufregenden Striptease machen, wenn ich schon nackt bin?“ – Seine Empfehlung ist, sich langsam an eine Situation anzunähern, sich die Zeit zu nehmen, sich auf etwas einzustellen, langsam auf einen Gesangspartner zuzugehen, sich auf Stimmungen einzulassen, um dann adäquat zu handeln.

Yin und Yang

Das Symbol von Yin und Yang, einem schwarzen Part, in dem immer etwas Weiß steckt und umgekehrt ist eine weitere Regel, die Chris Murray seinen Schülern nahelegt, weil sie Lebendigkeit erzeugt: In tiefer Trauer muss ein Funken Hoffnung stecken, in schierer Freude ein Tropfen Tiefe – Einseitigkeit erzeugt Banalität und man findet keinen Ausgang, man verfängt sich. Immer ein offenes Türchen bringt Möglichkeiten, ermöglicht eine Wandlung, eine Entwicklung, sich aus einer in eine folgende Situation einstellen zu können und vermeidet so kantige Brüche.

„Das Klo-Gesicht“

Wer kennt es nicht, das bebende, dramatische Gesicht eines Redners, eines Darstellers, eines Sängers, das den Eindruck erweckt, vor lauter Wichtigkeit gleich in Tränen auszubrechen, kurz bevor die Person mit diesem Gesicht zu einem Satz, einem Ton ansetzt. „Ein absolutes No-go!“ so der renommierte Musicaldarsteller, der dazu rät, ein ganz normales Gesicht zu machen, bevor man loslegt.

„Spielt für den Raum, in dem ihr seid“

rät Chris Murray weiter und fügt hinzu: „und für das Publikum, das anwesend ist“. Es gebe nichts schlimmeres, als einen darstellenden Künstler, der etwa hier in Memmingen in der Kulturwerkstatt auftritt und so tut, als stünde er am Potsdamer Platz vor 2.500 Zuschauern. „Man fühlt sich als Zuschauer nicht ernst genommen und man merkt, er möchte gar nicht hier, sondern woanders sein.“

Gleichzeitig müsse man seine Gesten dem Ort anpassen: „Wenn ich dann tatsächlich im Freien vor 2.500 Zuschauern stehe, dann müssen meine Gesten größer werden, wenn nicht, wird man später sagen ´es war langweilig, der hat sich ja die ganze Zeit gar nicht bewegt´, weil man seine kleinen Gesten in den hinteren Reihen nicht wahrnahm.“ Ist der Raum hingegen klein, machen ausladende Bewegungen keinen Sinn und überfordern das Publikum.

Interessantes zum Thema Gesten

„Eine Geste hat einen Anfang, einen Höhepunkt und ein Ende – wie im richtigen Leben“, sagt Chris Murray zum Thema Gesten und dass auch dies dennoch bewusst geübt werden muss, merken wir, als der erfahrene Musicaldarsteller eine fortgeschrittene Schülerin hart rannimmt. „Wie ist die Aussage? Zeig es mir! An wen richtet sich Deine Geste? Zeig es mir!“ – Oder: „Berühre jemanden, oder berühre ihn nicht. So ein Zwischending versteht niemand. Weder der Berührte, bei dem es etwas auslösen soll, noch das Publikum! Eine Berührung muss eindeutig sein!“

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurden dabei sehr individuell geführt und jeder Teilnehmer konnte etwas sehr Persönliches mitnehmen. Nach jedem Vortrag eines Teilnehmers fasste Chris Murray gemeinsam mit dem/der jeweiligen Schüler_in nochmals zusammen, an was sie zusammen gearbeitet haben und was im Gedächtnis bleiben sollte, um zur Entwicklung des/der Schüler_in beizutragen.

Auf die Frage an Angelika Maier, Leiterin der Gesang- und Bühnenschule „Joy of Voice“, welches die Motivation ist, in recht regelmäßigen Abständen Masterclasses zu organisieren und Größen wie Chris Murray zu sich einzuladen, antwortete die ebenso liebenswerte wie engangierte Gesanglehrerin Angelika Maier lächelnd: „Wir möchten von den ganz Großen lernen.“ Chris Murray habe bereits im vergangenen Jahr eine Masterclass bei ihnen angeboten und es sei jedes Mal eine riesige Bereicherung für alle, ein wichtiger Input von außen und eine Quelle der Motivation.

Übrigens:

Chris Murray wird am 25. und 26.8. bei der Königsgala in Füssen zu sehen sein. Ganz sicher empfehlenswert, denn einen kleinen Vorgeschmack seiner Stimmgewalt gab uns Chris Murray zum Abschluss der Masterclass mit drei Stücken, die sicher nicht nur mir durch Mark und Bein gingen.

Fotos: Christine Hassler

Mehr Fotos von der Masterclass auf unserer Facebookseite.

Künstlerische Vita Chris Murrays

Chris Murray ist einer der profiliertesten Musicaldarsteller in Deutschland. Der gebürtige Braunschweiger wuchs zweisprachig in Berlin und New York auf, wo er seine Ausbildung (Gesang und Regie) an der University of Fredonia und der Purchase School of the Performing Arts, Purchase, New York, absolvierte. Seine weiteren Gesangsstudien führten ihn nach Stuttgart an das Opernstudio Herta Kalcher und in Berlin zu Prof. Ks. William Murray. Er sang zunächst Partien wie Jesus („Jesus Christ Superstar“), Judas („Godspell“) und Claude („Hair“). Er arbeitete u.a. mit Götz Friedrich, Harry Kupfer, Loriot, Achim Freyer, Hans Neuenfels Wolfgang Wagner, Robert Wilson, Stephen Schwartz, Frank Wildhorn, Alan Menken, Cameron Mackintosh und James Lapine zusammen.

Sein Deutschlanddebüt erfolgte 1997 bei „Das Phantom der Oper“. Anschließend sang er den Vater in Martin Doepkes „Die Schöne und das Biest“. 1999 wirkte er in der Uraufführung von Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater am Potsdamer Platz Berlin mit, wo er 2001 die Hauptrolle des Erzählers Clopin übernahm. In der „Les Misérables“- Produktion im Berliner Theater des Westens (2003/04) war Chris Murray in beiden Hauptrollen, als Jean Valjean wie Javert, zu erleben.

Am Opernhaus Halle sang Chris Murray den Jesus in „Jesus Christ Superstar“ und kreierte dort in der deutschsprachigen Erstaufführung von Frank Wildhorns Erfolgsstück „The Scarlet Pimpernel“ (seit 2003) die Rolle des Chauvelin, für die er von den Lesern der Zeitschrift musicals (2003) und Da Capo (2004/2005 in der Kategorie „Schönste männliche Stimme“) ausgezeichnet wurde. Die 2003 erschienene Castaufnahme dieser Produktion mit Chris Murray als Chauvelin platzierte sich monatelang auf Platz 1 der deutschen Musicalcharts. Auch der Komponist Frank Wildhorn war begeistert.

Als Jesus in „Jesus Christ Superstar“ bei den Erfurter DomStufen-Festspielen 2005 konnte Chris Murray einen weiteren überregionalen Erfolg verbuchen. 2005/2006 war er in der europäischen Erstaufführung von Frank Wildhorns „Dracula“ als Abraham van Helsing zu erleben.

2006 debütierte Chris Murray mit großem Erfolg als Cervantes / Don Quixote in „Der Mann von La Mancha“ am Landestheater Detmold und konnte anschließend einen weiteren Erfolg als Jesus am Theater Regensburg verbuchen. Als Jean Valjean in „Les Misérables“ bei den Freilichtspielen Tecklenburg verkörperte er diese Rolle weltweit erstmals in einer Open-Air-Produktion. Diese Produktion wurde deutschlandweit gefeiert und wurde zu einem persönlichen Triumph für Chris Murray, wie auch die Auszeichnungen für die Produktion und Chris Murray bei den Leserwahlen der musicals und der Da Capo 2006 belegen. Die „Jesus Christ Superstar“ – Premiere am Staatstheater in Schwerin im November 2006 war ebenso ein großer Erfolg für Chris Murray wie seine sehr populäre Darstellung des Ebenezer Scrooge in „Vom Geist der Weihnacht“ im Berliner Schillertheater (Dezember 2006).

Im Februar 2007 kehrte er – von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert – zu „Les Misérables“ zurück, diesmal als Javert (Stadttheater Baden bei Wien), bevor er in einer Uraufführung des neuen Musicals „Elisabeth – die Legende einer Heiligen“ der Spotlight Musicalproduktion die für ihn geschriebene männliche Hauptrolle des Konrad von Marburg kreierte (Premiere: 7.7.2007 in Eisenach), den er auch 2008 wieder verkörpert hat.

Die Spielzeit 2007/2008 stand für Chris Murray im Zeichen mehrerer Rollendebüts: Er verkörperte nicht nur seinen ersten Jekyll/Hyde an der Staatsoperette Dresden (Premiere am 25.1.2008) und am selben Haus erstmals den Frederick Trumper in „Chess“ (Premiere am 27.6. 2008), sondern war auch in der Uraufführung der Rockoper „ChristO“ als Inspektor X am Gärtnerplatztheater München zu erleben (Premiere am 11.4.2008).

2008 wiederholte er im Herbst seinen Erfolg als Chauvelin, diesmal am Stadttheater Baden. Am Staatstheater Darmstadt verkörperte er unter großem Jubel des Publikums und der Presse mit dem Jesus eine seiner Paraderollen in einer Neuinszenierung (Premiere am 21.3.2009). Im Sommer stellte er erneut den Konrad von Marburg in Eisenach dar und übernahm diese Rolle auch im Dezember in Marburg.

Die Spielzeit 2009/2010 begann für Chris Murray mit einem Rollendebüt: Am Theater Hof sang zum erstenmal er den Ché in „Evita“ (Premiere am 30.10.2009). Außerdem hatte eine weitere Jesus-Christ-Superstar-Produktion mit Chris Murray als Jesus Premiere am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, diesmal in englischer Sprache (9.1.2010). Der Sommer brachte ein weiteres Rollendebüt in einer deutschen Erstaufführung: Am Theater für Niedersachsen war Chris Murray der Vater in Stephen Schwartz‘ „Children of Eden“ in der St.-Michaeliskirche zu Hildesheim und übernahm diese Rolle auch für die Tournee 2010.

In der Spielzeit 2010/2011 feierte Chris Murray einen außerordentlichen Erfolg als Scrooge („Vom Geist der Weihnacht“ Köln) und war wieder als Javert (Baden) zu erleben. Am Tiroler Landestheater in Innsbruck sang er in der einzigen deutschsprachigen Neuinszenierung der Spielzeit wieder den Jean Valjean in „Les Misérables“. In der Spielzeit 2011/12 gab er am Staatstheater Darmstadt sein Rollendebüt als Radames in Elton Johns „Aida“ (Premiere am 10.9.2011). Außerdem feierte er in zwei Uraufführungen große Erfolge: In Innsbruck als Shylock in dem gleichnamigen Stück von Stephan Kanyar und Brigitte Fassbeander (5.5.2012) sowie als Friedrich der Große in „Friedrich – Mythos und Tragödie“ in Potsdam (1.6.1012). 2012/13 stand neben Engagements als Ché/Evita (Neustrelitz) und den Rollendebüts als Wildhorns „Dracula“ (Pforzheim) und als Riff Raff in der „Rocky Horror Show“ (Westfälisches Landestheater) auch sein Debüt als Wagner-Tenor auf dem Plan: Am 4.11. übernahm er in John Dews Inszenierung am Staatstheater Darmstadt den Siegmund in der „Walküre“. Es folgten noch zwei weitere Rollendebüts: Der RiffRaff in der „Rocky Horror Show“ am Westfälischen Landestheater (auch 2013/14/15) und der Judas in „Jesus Christ Superstar“ in Baden (Sommer 2013 und 2014) und Hof (2014). Außerdem gab es im Oktober eine Master Class und zwei Weihnachtskonzerte im Dezember.

2014 folgte die Wiederaufnahme seiner Rolle als Friedrich der Große in „Friedrich – Mythos und Tragödie“, diesmal in Fulda, sowie eine Uraufführung am Theater Hof als „Der große Houdini“ (von Paul Graham Brown) ab Oktober 2014, eine Wiederbegegnung mit Frederick Trumper in „Chess“ am Theater Pforzheim (2014/15) sowie eine weitere Produktion der „Rocky Horror Show“ in Hof (2015), einige Vorstellungen von „Casanova“ am Anhaltischen Theater in Dessau (2014/2015) , von „Paradise of Pain“ (als Johannes) am Staatstheater Saarbrücken (2015), von der „Rocky Horror Show“ ebendort (2015) sowie von „Chess“ in Chemnitz (2015/16). 2016 sang er nach zwei Einspringervorstellungen als Judas (Basel) und Ché (Oldenburg) die Uraufführung „Einstein“ (Titelrolle) am Theater Hof. Es folgten „Jekyll & Hyde“ Open Air in Stralsund/Greifswald (ab 2017 auch im Theater) und Alberich in Frank Nimsgerns „Ring“ in Hof (auch hier viele Zusatzshows). 2017 hält „Candide“ (Dr. Pangloss/Voltaire) und „Shylock!“ (Titelrolle) in Pforzheim bereit, des Weiteren das Rollendebüt als Fagin in „Oliver!“ in Lübeck im Oktober, im inzwischen dritten Jahr seine Weihnachtstour „Chris Murray Musical Christmas“ und zahlreiche Konzerte.

Sommernachtszauber 29.07.2017

Sommernachtszauber 2017 – Joy of Voice verzaubern die Seebühne im Memminger LGS-Gelände

veröffentlicht am 30.07.2017 “news-facts.eu”

2017-07-29_Memmingen_Landesgartenschaugelaende_LGS-Joy-of-Voice_Sommernachtszauber_2017_Poeppel-0775Foto: Pöppel

Bereits zum vierten Mal gab es im Memminger Stadtpark „Neue Welt“ den „Sommernachtszauber“ mit dem Showensemble „Joy of Voice“. In vier Blöcken jeweils ab der vollen Stunde gab es am Samstagabend, 29.07.2017, eine stimmgewaltige und farbenprächtige Revue mit Musical-, Film- und Welthits in großer Bandbreite. Der Eintritt bei der Veranstaltung der „Freunde der Landesgartenschau“ war auch dieses Jahr wieder kostenfrei – ganz nach dem Motto „umsonst und draußen“. In diesem Jahr konnte die Show wieder auf der neu renovierten Seebühne stattfinden.

Über 50 Mitwirkende sorgten wieder für ein musikalisches Spektakel. Zur vorgerückten Stunde gegen 22 Uhr gab es Lieder mit „viel Biss“, ein Grusical mit Ausschnitten aus dem Erfolgsmusical „Tanz der Vampire“, „Addams-Family“ „Little Shop of Horros“ und „Dracula“. Bevor die Vampire einfliegen, durften sich die Besucher auf viele Kostümwechsel freuen. Die Palette reichte von Musical-Klassikern aus „Anatevka“ oder „West Side Story“ bis hin zum Kinderstück „Tabaluga“. Ein besonderer Höhepunkt war auch ein königlicher Abschnitt mit einem Song aus „Elisabeth“ , bei denen auch der Gartenschau-See entsprechend in Szene gesetzt wird. „Überraschungen für’s Auge und für’s Ohr“, versprach Ensemble-Leiterin Angelika Maier, diese wurden auch dieses Jahr wieder voll erfüllt.

Memminger „Sommernachtszauber“ wird zum Besuchermagneten

veröffentlilcht am 31.07.2017 “all-in.de”

Show · Hits aus Musicals wie „Tanz der Vampire“, „Mamma mia“ oder „Cabaret“ und große Leinwand-Momente brachte das Showensemble „Joy of Voice“ im Memminger Stadtpark auf die Seebühne.

Memminger Sommernachtszauber
Der Sommernachtszauber 2017, LGS Freunde
Der Sommernachtszauber 2017, LGS Freunde im Memminger Stadtpark “Neue Welt” mit dem Showensemble “Joy of Voice” Bild: Roland Schraut

Zahlreiche Besucher waren zur Veranstaltung „Sommernachtszauber“ auf das Gelände geströmt, um Ausschnitte aus dem aktuellen Programm der Sängerinnen und Sänger um Angelika Maier mitzuerleben.

Die Akteure aus Maiers Gesangs- und Bühnenschule, die häufig auch bei Soloauftritten zu sehen waren, überzeugten durch sichere und selbstbewusste Song-Interpretationen. Eine Vorlage lieferte beispielsweise das Stück „Send in the Clowns“ aus dem Ingmar-Bergman-Film „Lächeln einer Sommernacht“.

„Es laden die Vampire zum Tanz“ 4. Sommernachtszauber mit „Joy of Voice“ auf der Seebühne

veröffentlicht am 01.08.2017 “Die Lokale-mm.de”

 Zum Fürchten: Philipp Krenn in der Rolle des Dracula. Fotos: Marx

Memmingen (as). Zumindest die meisten von ihnen sind Amateure im allerbesten Sinne des Wortes: Menschen, die lieben, was sie tun. Über 30 Mitwirkende des Showensembles „Joy of Voice“ waren auf der Seebühne im Stadtpark beim vierten Sommernachtszauber – veranstaltet von den “Freunden der Landesgartenschau” – mit glühender Begeisterung bei der Sache. Die Akteure versprühten eine Freude an Gesang und Schauspiel, die sich sofort auf die über 600 Zuschauer im ehemaligen Landesgartenschau-Gelände übertrug.

In vier Blöcken von jeweils etwa 45 Minuten präsentierten die Sänger und Sängerinnen (fast) aller Altersstufen Glanzlichter aus Musicals wie „A Chorus Line“, „West Side Story“ und „Elisabeth“ sowie Songs aus den Grusicals „Tanz der Vampire“ und „Dracula“ und bezogen dabei auch das Gelände rund um die Seebühne effektvoll mit ein.

„Du hast ‘n Freund in mir“ – Zum Auftakt der Show wird Oberbürgermeister Manfred Schilder auf die Bühne zitiert, wo er von Nicki – einem der „Joy of Voice-Kids“, die gemeinsam mit den Nachwuchstänzern von „Bliems bunter Bühne“ in Leutkirch den ersten Teil der Show bestreiten – mit einem Song aus Disneys „Toy Story“ besungen wird.

Kreischende Elvis-Fans

Viel für Auge und Ohr ist auch im zweiten Teil geboten: Vom alpinen Jodler mit busenschüttelnden feschen Derndln in reschen Dirndeln zu (Kuh-)Glockenklängen geht’s schön-melancholisch weiter mit „Send In The Clows“ aus “A little Night Music” mit Larissa Schales. Doch die Beschaulichkeit ist nur von kurzer Dauer: Bald darauf vergessen die weiblichen Darstellerinnen einer Szene aus „Catch me if you can“ ihren Piloten und kreischen für Elvis, den Uwe Besserer, dekoriert von fliegenden BHs der Fans, bis ins Jailhouse rocken lässt (Tanzchoreographie: Gabi Lipp).

Höhepunkt des zweiten Teils ist der von Siegfried Langer mit viel Biss dargebotene sadistische Zahnarzt, entsprungen dem Musical „Der kleine Horrorladen“. Mit dem Bohrer bewaffnet, macht er sich lustvoll über einen arglosen Zuschauer her, umturtelt von aufreizend bestrapsten Arzthelferinnen. Nach so viel (Stimm-)gewalt geht es blumiger weiter mit einem Ausflug in die Hippie Zeit mit einem Kelly-Family-Medley.

Es ist beeindruckend, wie Ensemble-Leiterin Angelika Maier für jede Stimme und für jeden Typ die passende Nische findet. Einige Mitglieder, die aus der Aitracher Gesang- und Bühnenschule „Joy of Voice“ hervorgehen wie Daniel Mladenov und Kevin Prinz haben sich bereits einen Namen gemacht und sind in professionellen Bühnenprojekten engagiert. Jan Giefel wird demnächst bei den Winnetou-Festspielen in Burgrieden zu sehen sein.

„You can leave your hat on”

Auch im dritten Teil wechseln Soli, Duette und Chorszenen einander ab und ergänzen sich zu einem bunten Augen- und Ohrenschmaus. Besonders für die Frauen, denn vom  Broadway („A Chorus Line“) aus geht es mit „You can leave your hat on” direkt zum „Männer-Strip“ mit Daniel Mladenov und Patrick Hörnle. Großen Applaus gibt es auch für Johanna Langers Interpretation von „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“.

„Dies ist die Stunde“ – die beeindruckende Stimme von Daniel Mladenov bei diesem Song aus „Jekyll & Hyde“ kommt vom Wasser her: Schwarz gekleidet und vom Mondlicht spärlich erhellt, näherte er sich, im Boot stehend, dem Geschehen auf der Seebühne. Dort lässt nach einem kurzen choralen Ausflug ins Musical „West Side Story“ das Land der Toreros grüßen: Umrahmt von Fächer schwingenden Damen im Flamenco-Dress intoniert Karl-Heinz Sroka das feurige „Granada“.

„Wir wollen tun, was uns Spaß macht”

„Es laden die Vampire zum Tanz“ – wohling gruselig wird es dann schließlich mit Szenen aus dem deutschsprachigen Musical „Tanz der Vampire“, wo die (Un-)Wesen der Nacht zwischen düsteren Grabsteinen die romantischen Helden Sarah und Alfred (souverän: Kevin Prinz) unheilvoll umschwirren. „Wir wollen tun, was uns Spaß macht und so sein, wie wir sind“, ertönt es aus den bluttriefenden Mündern der Untoten. Gruselfaktor 10: Philipp Krenn als Dracula – nicht zuletzt dank äußerst kunstvoller Maske unheilvoll bis in die schwarz lackierten Fingerspitzen.

Bei der Zugabe „Purple Rain“ von Prince dürfen die Zuschauer mitsingen. Und dann gibt es Standing Ovations für einen mitreißenden und bezaubernden Sommerabend im Park.

Unser Vorschaubild: Mit schönen Stimmen, prächtigen Kostümen und mitreißenden Tanzszenen begeisterten die Akteure des Show-Ensembles “Joy of Voice” die über 600 Besucher im Stadtpark.

Ein berauschender Sommernachtszauber mit Joy of Voice

veröffentlicht 1. August 2017 von Christine Hassler

Die rund 50 Sängerinnen und Sänger jeder Altersgruppe haben unter der Leitung von Angelika Maier der Gesangs- und Bühnenschule Joy of Voice mehr Besucher denn je zum Sommernachtszauber 2017 auf die Memminger Seebühne gelockt und in ihren Bann gezogen.

Obwohl die vierstündige Revue mit Musical-, Film- und Welthits der bunt gemischten Truppe von Joy of Voice bei freiem Eintritt so gestaltet war, dass die Besucher kommen und gehen konnten wann sie wollten, blieb der Großteil der geschätzten rund 1000 Besucher magnetisiert bis zum Ende.

Nach viel Regen war dieser Samstag ein warmer Sommertag sicher auch zur Freude des veranstaltenden Vereins „Freunde der Landesgartenschau e.V.“, die sich um die Bestuhlung und die Bewirtung kümmerten und den Rahmen schafften für das beliebte Sommerevent.

Den Anfang der schillernden Revue machte nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Manfred Schilder und dem immer sympathischen Moderator Andreas Schales, der junge Nicki mit „Du hast nen Freund in mir“.

Mit seiner schönen, klaren Stimme und unterstützt durch den Unterricht von Angelika Maier, der auch Ausdruck, Körpersprache und schauspielerische Elemente vermittelt, konnte Nicki auch das Festspielhaus Füssen überzeugen, wo er in die Rolle des kleinen Ludwigs schlüpft beim Musical Ludwig2. Doch an diesem Abend hatte er eine andere Rolle inne: Die des Ko-Moderators neben Andreas Schales.

Auch die Kleinsten der Truppe, die Joy of Voice Kids, waren wieder am Start unter anderem mit „Ich wollte nie erwachsen sein“ und auch „Bliems bunte Bühne“ aus Leutkirch unterstützten tänzerisch das stetig wachsende und sich verändernde Ensemble von Joy of Voice: als feenartige Wesen bei „Ich bin bereit“ oder später als Piraten bei „Schwarze Segel in der Nacht“.

Bereits der erste Teil an diesem schönen Sommerabend barg viele Höhepunkte. Unter anderen war einer sicher der charismatische Song „I will survive“ gesungen von Ella mit einer bunten Gruppe, die die Bühne mit Cheerleader-Puschel einnahmen, neben Daniel und Patrick mit einem mitreißenden „Role of a life time“ aus der Pop-Oper „Bare“.

Steffi und Pia hielten ein tolles „Wicked Games“ für uns bereit und Kevin, brachte mit seinem Gesang und seiner ausdrucksvollen Mimik die Zuschauer mit „Ja, Schatz“ zu lautem Gelächter und heimste sich gleich mehrere Zwischenapplause ein. Sogar für Moderator Andreas Schales hatten sie einen Überraschungsjodler in Dirndl und Lederhosen parat und schlossen den ersten Teil mit einer witzigen „Berchtesgadener Kuhglockenpolka“, bei der Kathrin die „Kuhglocken“ dirigierte.

Nach einer kurzen Pause bei bereits warmem Abendlicht hielt der zweite Teil weitere Überraschungen bereit und ich bin jedes Mal aufs Neue erstaunt, was sich Angelika Maier mit ihren Sängerinnen und Sängern aller Altersgruppen bei jeder ihrer Shows einfallen lässt, unterstützt durch Gabi Lipp, die sich um die tänzerischen Parts kümmert und auch bei Bliems bunter Bühne unterrichtet.

Doch nicht nur die grenzenlos scheinende gestalterische Fantasie der energiegeladenen Gesangs- und Bühnenlehrerin Angelika Maier überrascht jedes Mal aufs Neue, es ist auch die Entwicklung der einzelnen Stimmen und die Ausdruckskraft, die bei Einzelnen mehr, bei anderen sich allmählich und stetig entwickelt. Auch der Mut, sich auch mit Soli einzubringen, in einer Gruppe, die eine Laiengruppe ist, aus der sich jedoch immer wieder besondere Talente hervortun, die dann auch andernorts Rollen erhalten oder zu Erfolg kommen.

Einige Beispiele sind Johannes Halbig, der heute mit den 12 Tenören tourt, Kevin Prinz, der heute auch erfolgreich eigene Shows macht, die FCM-Hymne besingt und gemeinsam mit Nadine und Tina die Allgäu Yetis bereicherte, oder Nicki, der den kleinen Ludwig im Schauspielhaus Füssen verkörpert und Jan Giefel, der den Halbblut Harry bei den Winnetou-Festspielen in Burgrieden spielt, um nur einige Beispiele zu nennen.

Der zweite Teil hielt einige sexy Szenen bereit, bei denen mit einem Elvis-Medley die BHs der Damen flogen, sexy Gefängniswärterinnen Sträflinge bewachten und ein Zuschauer von einem besonderen Zahnarzt und verführeischen Krankenschwestern behandelt wurde. Stimmungsvolle Akzente setzten hier Larissa mit “Send in the clowns“, neben Steffi, Pia und Mone mit „Gongobonk“, Maria und Patrick mit „Something to believe in“ und Charlotte mit „Verrückter sein als Du“.

Zwischendurch wurde ich kurzfristig von einem anderen Schauspiel abgelenkt: Ein wunderschöner Sonnenuntergang mit orange angestrahlten Wolken bildete eine malerische Kulisse hinter den Zuschauern.

Mit „Evermore“ gesungen von Philipp, einem weiteren jungen Sänger, der sich stark entwickelt hat, wurde Teil 3 eingeleitet. Dominiert wurde dieser Teil des Abends sicher von dem tollen Revue-Tanz in schwarzen Fracks und glitzernden Zylindern auf den Song „One“, gefolgt von einem (angedeuteten) Männerstrip auf „You can leave your hat on“.

Ein weiterer Höhepunkt dieses Teils war Johanna mit „Ich gehör nur mir“ aus Elisabeth und Daniel, der „Dies ist die Stunde“ (Jekyll & Hyde) stimmungsvoll auf einem Boot stehend auf dem See besang, nur von einem Spot angestrahlt.
Mit flammendem Flamenco Tanz und Gesang, sowie „Granada“, gesungen von Karl-Heinz und „Knocking on heavens door“, angekündigt von Andreas Schales und Nicki als Engel verkleidet, ging es in die letzte Pause vor dem Finale.

Und da bereitete uns die Natur bereits auf das flammende Finale vor: Am Horizont über den Alpen zuckten Blitze, als es gruselig-schön wurde. Eingeleitet durch zwei schaurig aussehende Moderatoren mit bleichen Gesichtern und stehenden Haaren alias Andreas Schales und Nicki, flogen die Vamire ein. Mit mehreren Songs aus „Dracula“, Tanz der Vampire“, „Adams-Family“ und „Little Shop of Horros“ brachten Mitglieder des Ensembles viele toll gesungene Lieder und ebenso viele schaurig-schöne Szenen auf die Bühne.

Um die Gemüter wieder zu beruhigen schloss dieser berauschende Abend mit „Purple Rain“ und die rund 50 Sängerinnen und Sänger von insgesamt rund 100 Schüler_innen von Angelika Maier wurden mit einem ebenso rauschendem Applaus verabschiedet.

Fotos: Christine Hassler

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One Night Only Musical-Gala
Kirchdorf 27.05.

Glanzvoller Musicalabend

Bericht der Schwäbischen Zeitung

Showensemble Joy of Voice ist in Kirchdorf aufgetreten

3521981_1_article660x420_B995572330Z.1_20170530151311_000_G3T4HKCIC.2-0Musicalabend in der Turn- und Festhalle Kirchdorf: Hier beherrschten bunte Kostüme die Marktszene aus dem Musical „Aladdin“. (Foto: Hermann Hummel)

Kirchdorf hu Eine wahrhaft atemberaubende Musical-Gala ist den Besuchern in der voll besetzten Kirchdorfer Turn- und Festhalle in der Vorschau versprochen worden – und sie wurden nicht enttäuscht. Die mehr als 40 Mitglieder des von der Musiklehrerin, Dirigentin und Choreografin Angelika Maier geleiteten Showensembles Joy of Voice, das sich aus der gleichnamigen Gesangs- und Bühnenschule Aitrach entwickelt hat, boten ihrem begeisterten Publikum ein wahres Feuerwerk an musikalischen Leckerbissen aus zahlreichen bekannten Musicals.

Die mitreißenden Melodien aus dem „Glöckner von Notre Dame“, „Romeo und Julia“, „Cats“, „Mamma Mia“ und „Die Schöne und das Biest“, um nur einige zu nennen, zogen schon im ersten Konzertteil die Zuhörer in ihren Bann. Nach der Pause folgten mit Szenen aus „Aladdin“, „Starlight Express“, dem „Phantom der Oper“ und „Tanz der Vampire“ weitere Höhepunkte. Spontane Begeisterung lösten vor allem die zahlreichen Solisten aus, Sängerinnen und Sänger, großenteils aus der Aitracher Musikschule hervorgegangen und nun teilweise auch bei anderen Projekten engagiert.

So ist Jan Giefel demnächst bei den Winnetou-Festspielen in Burgrieden zu sehen, Kevin Prinz, Vivid Curls und Sarah Straub mit Songs bei der Memminger Sommernacht und der junge Niclas Landau als junger Ludwig im Ludwig-Musical in Füssen. Stürmischen Beifall erntete insbesondere auch die Lokalmatadorin, die 15-jährige Pia Weirather aus Kirchdorf, für ihr beeindruckendes Solo als Christine aus dem „Phantom der Oper“, das sie im Duett mit Kevin Prinz vortrug.

Abgerundet wurden die gesanglichen Leistungen durch mitreißende Tanzszenen und eine bezaubernde Kostümierung. Was da von einem eingespielten Helferteam in den zur Künstlergarderobe umfunktionierten Umkleideräumen der Turnhalle für die rasch wechselnden Szenen und Kostümierungen oft in Windeseile geleistet werden musste, war wahrlich imponierend.

Nach dem minutenlangen Schlussapplaus bedankte sich Maria Kruse als Vertreterin des veranstaltenden Frauenbundes Kirchdorf/Oberopfingen bei Angelika Maier und ihrem Ensemble für die rundum großartige Darbietung.

Dank sprach sie ebenso den zahlreichen Helfern aus, die mit dazu beigetragen hatten, dass dieser Benefizveranstaltung ein so großer Erfolg beschieden war. Freuen werden sich darüber sicher auch das Hilfswerk „Kartei der Not“ und der Verein „Weißer Ring“, denen der Reinerlös des Abends zur Unterstützung von unverschuldet in Not geratenen Menschen und Kriminalitätsopfern zufließen wird.

 „Zelebrierte Freude am Gesang auf der Bühne und tosender Applaus“

Bericht von “Memmingen sind wir” by Christine Hassler

Bei ihrem Benefizkonzert zugunsten des Weißen Rings und der Kartei der Not in Kirchdorf entzündete Joy of Voice unter der Leitung von Angelika Maier das Publikum mit ihrer Freude an Gesang und Schauspiel und erntete Standing Ovations von einem begeisterten Publikum. Ein berauschender Abend, der zudem äußerst unterhaltsam von zwei sehr unterschidlichen Moderatoren moderiert wurde, doch darüber später.

Wie sich einst Laien im Gesang unter der Hand einer Lehrerin für Gesang und Bühne entwickeln können, die neben Technik auch ihre Freude und Menschenliebe zu transportieren weiß, bewiesen die etwa 50 teilnehmenden Sängerinnen und Sänger wieder aufs Neue.

dsc03600Die Stimmen derer, die Angelika Maier bereits seit einiger Zeit formt, werden spürbar selbstbewusster und überzeugend. Immer neue Sängerinnen und Sänger stoßen dazu, die ihren Platz finden und sich allmählich immer mehr einbringen.

Doch bei Joy of Voice ist es nicht nur der Gesang, der die Zuhörer mitreißt. Denn zusammen mit dem Gesang lernen die Schülerinnen und Schüler sich in ihre Rollen hineinzudenken, sie nachzuempfinden und sich auch mit Gesten, Tanz und Schauspiel auszudrücken, was eine ausdruckstarke Dimension hinzufügt. Unterstrichen wird dies noch durch tolle Szenenbilder, die ebenfalls Angelika Maier inszeniert und Tanz, um deren Choreografien sich Gabi Lipp kümmert, wenn sie nicht gerade singt.

dsc03637Joy of Voice ist wie ein blühender Garten, den man gerne besucht, um aufzutanken und sich inspirieren zu lassen vom Duft blühender Sträucher und Blumen, kleiner, zarter Sprösslinge und einiger starker Bäume, die den Garten vor sengender Sonne schützen und stärken.

Eine Blume, die sicher gerne für den Ort sang, in dem sie aufgewachsen ist, ist Pia aus Kirchdorf, die die Christine des Phantom der Oper so wundervoll sang, dass sie dafür einen Extra-Applaus erntete.

Die starken Bäume waren diesmal Kevin, Daniel, Nadine und Kathrin Huemer, doch müsste man hier eigentlich 50 Namen nennen, denn auch die Chöre sind gesangsstark und viele weitere talentierte Stimmen kamen hinzu oder gehören bereits fest zum blühenden Garten dieser Gesang- und Bühnenschule, von denen auch immer wieder einige Chancen erhalten, in großen Film- oder Musicalproduktionen mitzuwirken.

dsc03975Zum Mitmachen motiviert wurde gleich zu Beginn Gemeinderat Rudolf Ritter, der von zwei charmanten Damen des Ensembles bei einem Lied in die Mitte genommen und besungen wurde und sich auch mit ein paar Tanzschritten mit den beiden Sängerinnen einreihte.

Neben Songs aus Musicals und Operetten wie Cats, die Schöne und das Biest, Romeo und Julia, hörten, sahen und fühlten wir Stücke aus Tanz der Vampire, Dracula, dem Starlight-Express, dem Broadway-Musical Dreamgirls, Aladin und weiteren, und sehr sexy wurde es bei Stücken aus dem Musical Chicago.

dsc03841Zum Glück jedoch warnte unser charmanter Lieblingsmoderator Andreas Schales seinen Ko-Moderator Nicki oftmals, wenn es zu sexy für seine Augen wurde, oder sehr gruselig. Nicki, der in ein paar Tagen zwölf Jahre alt wird, singt ganz hervorragend, weshalb er auch für Ludwig am Festspielhaus Füssen engagiert wurde, wo er den kleinen Ludwig spielt und singt.

An diesem Abend tat er beides: Mit Andreas Schales moderierte er und sang auch, wie etwa „Dein bester Freund“, das er Andreas Schales widmete, der tief in die Knie gehen musste, sodass der kleine Nicki sich cool auf seine Schulter lehnen konnte.

Überhaupt waren die beiden ein tolles Moderatoren-Team, passten ihr Aussehen ein Stück weit den von ihnen angekündigten Stücken an und setzten einem berauschenden Abend noch das Sahnehäubchen auf, für den sich das Publikum der seit Wochen ausverkauften Festhalle mit tosendem Applaus und Standing Ovations bedankte.

dsc04103Dem Sommernachtszauber in diesem Jahr im Stadtpark Neue Welt in Memmingen darf man also mit freudiger Spannung entgegensehen.

Infos

Der Erlös dieses Benefizabends ging überwiegend an die Organisation WEISSER RING und die Kartei der Not für unverschuldet in Not geratene Menschen.

Der WEISSE RING ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Opfer von Kriminalität zu unterstützen und Straftaten zu verhüten. Der WEISSE RING ist in Deutschland die einzige bundesweit tätige Organisation für Opfer von vorsätzlichen Straftaten.

Ehrenamtlich und professionell dienen die Mitarbeiter als Ansprechpartner, Lotsen und Vermittler, die die Situation eines Kriminalitätsopfers erkennen und passende Hilfsangebote vermitteln. Dabei unterstützt deren bürgerschaftliches Engagement Betroffene, deren Leben nach einer Straftat wieder in den Griff zu bekommen.

Fotos: aus eigener Quelle.

Viiiiiel mehr tolle Fotos vom Event auf unserer Facebookseite.

 JOY of VOICE verzaubert bei der MUSICAL-GALA in Kirchdorf die Besucher

Bericht von new-facts.eu by Thomas Pöppel20170527_Kirchdorf_Joy-of-Voice_Musical-Night_Poeppel_0433

 

Seit Wochen war die Veranstaltung bereits ausverkauft – DIE MUSICAL-GALA von JOY of VOICE – am Samstag, 27.05.2017, in Kirchdorf an der Iller. 60 Mitwirkende, vor und hinter der Bühne, versetzten die Besucher auf die Bühnenbretter am Broadway. Nicht nur die Texte und Musicals, auch das hohe Niveau, das die Sänger präsentierten, war professionell.

Am Ende der Veranstaltung tobte der Saal und der Applaus wollte nicht enden.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Frauenbund Kirchdorf. Der Erlös der Veranstaltung wurde gespendet an zwei Organisationen, die „Kartei der Not“ und den „Weißen Ring“.

 

 VR-Bank Kaufbeuren/Ostallgäu Jubiläum
Marktoberdorf 25.04.

 

Artikel VR-Bank

Foto_Lacher zum Jubilaeum_AZ MOD 28.04.17 Lacher zum Jubilaeum_AZ MOD 28.04.17VR-Bank Aritkel (1)VR-Bank feiert 150. Geburtstag – und es geht richtig ab

Kabarettist Wolfgang Krebs sorgte mit seinen Pointen als Seehofer-Söder-Stoiber-Merkel-Double dafür, dass bei den zahlreichen Ehrengästen und VR-Bank-Mitarbeitern kein Auge trocken blieb. Zugaben forderten die Gäste nach der mitreißenden Musik-Show der Gruppe „Joy of Voice“. In dem extra für diesen Abend geschriebenen Musical „Die Zeit steht niemals still“ stellte die Gruppe die Historie der VR-Bank dar.

 

 Afrika Benefiz-Show
Wolfertschwenden 22.04.Afrika ArtikelAFRIKA-Benefizmusical-Show von Joy of Voice & Du und Ich – Miteinander für Uganda

Artikel von Thomas Pöppel (new-facts.eu)

Foto: Pöppel

Foto: Pöppel

Joy of Voice & Friends – zugunsten von „Du und Ich – Mitenander für Uganda“ fand am Samstagabend, 22.04.2017, in der Festhalle in Wolfertschwenden, Lkrs. Unterallgäu, statt. In der restlos ausverkauften Festhalle erlebten die Besucher einen Querschnitt aus den Musicals AIDA, Tarzan, Pocahontas, König der Löwen und Rock- und Popsongs. Eindrucksvolle Stimmen, Afrika-Feeling durch die Trommler aus Bad Grönenbach, kreative Kostüme und ein grandioses Makeup, versetzten die Zuschauer auf den Kontinent Afrika.

Die beiden Organisatorinnen und Andreas Schales

Die beiden Organisatorinnen und Andreas Schales der Moderator des Abends

Der Verein „Du und Ich – Miteinander für Uganda“ setzen da an, wo die Probleme unserer derzeitigen Flüchtlingsproblematik beginnen – vor Ort in den armen Ländern. Mit den Spendengeldern werden Schulprojekte umgesetzt, medizinische Versorgung geleistet und zahlreiche kleine Projekte vor Ort angestoßen.

Infos über das Projekt unter: http://www.uganda-du-ich.de

Für die Besucher der Wolfertschwender Festhalle war es ein unvergesslicher Abend. Den Sängern, Trommlern, Tänzern u.a. gilt Respekt für diese Leistung. Man hatte den Eindruck man ist in einer Millionenproduktion eines Musical-Unternehmens. Respekt!


Spendenkonto

„Du und Ich – Miteinander für Uganda! – DE30 7336 9264 0006 1201 21 – GENODEF1DTA

… helfen Sie mit Ihrer noch so kleinen Spende zu verhindern, dass Menschen ihr Heimatland verlassen müssen. Hilfe muss vor Ort stattfinden.

 

 

Ziegelbach 14.01.2017

Night Fever 1

 

Gemeinschaftsshow 03.01.2017

Bericht 03.01

Memmingen sind wir- Stadthalle Memmingen