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Coca-Cola-Werbespot mit Joy of Voice-Mitglied

„Ich werde mal Superstar”

Film Die 20-jährige Kim Folding aus Memmingerberg spielt in einem Coca-Cola-Werbespot

VON ALEXANDRA WEHR

Memmingerberg Es gibt Weißwurst, Brezn und – nein, kein Bier. Coca- Cola steht auf dem Tisch, den Kim Folding für ihre Gäste aus Berlin gedeckt hat. Die schwarze Limonade ist auch der Grund für den Besuch von Kameramann Ingo Witte und Produzent Markus Hagewald im Unterallgäuer Memmmgerberg. Sie wollen die 20-jährige Kim kennenlernen und sehen, wo und wie sie lebt. Eine „Homestory” soll gedreht werden über die junge Frau, die heuer in einem Coca-Cola-Weihnachts-Werbespot mitspielt. Kims Mutter Gabriela Földing hatte im vergangenen Jahr bei der Coca-Cola-Aktion „Hilf Santa. Mach anderen eine Freude” mitgemacht. Sie wollte ihrer Tochter eine Freude machen und gab an, dass es ein Wunsch von Kim sei, einmal bei einem großen Werbedreh dabei zu sein.

Kim Coke

Das Unternehmen erfüllte diesen Wunsch, und Kim flog im Frühjahr noch ahnungslos mit ihrer Mutter nach Budapest unter dem Vorwand, Verwandte zu besuchen und shoppen zu gehen. „Wir wurden am Flughafen von einem Chauffeur abgeholt und in ein krasses Fünf-Steme-Hotel gebracht. Da wusste ich, dass irgendeine Überraschung kommt”, erzählt Kim ihre Erlebnisse in Ungarn vor laufender Kamera. „Mir wurden die Augen verbunden, und auf einmal stand ich vor dem Set in einem alten, baufälligen Schloss.”

Link zur Homestory mit Kim

In der „Homestory”, die in Kims Elternhaus in Memmmgerberg gedreht wird, sollen Interessierte mehr erfahren können über die ambitionierte junge Frau, die am Marianum in Buxheim das Abitur gemacht hat. Kameramann und Produzent begleiten sie in ihr Jugendzimmer und filmen die Plakate an den Wänden. Die Poster zeugen von Kims Engagement in der Showgruppe „Joy of Voice” und im Jugendtheraturclub des Landestheaters Schwaben, wo sie selbst Stücke geschrieben und inszeniert hat. „Schon als kleines Kind wollte ich Schauspielerin werden”, erzählt Kim. Und erklärt noch konkreter: „Ich werde mal Superstar.” Wobei  Superstar für sie nicht unbedingt mit Reichtum oder Berühmtheit verbunden sei. „Ein Superstar ist jemand, der andere berührt und bewegt. Und das kann man auf der Bühne.” Oder auch im Werbefilm. 60 Sekunden dauert der Spot, den Kim in Budapest mitgedreht hat. Wie hoch die Produktionskosten waren, teilte das Unternehmen nicht mit. Und was wird darin gezeigt? „Santa Claus blättert in einem Buch und stellt Menschen vor, die anderen eine Freude machen”, informiert Julia Möhrle, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Coca-Cola-Aktion zuständig ist. „Da ist ein Polizist, der einem Obdachlosen em Paar warme Stiefel gibt. Oder ein kleines Mädchen, das seiner Mutter einen selbst gebastelten Stern schenkt. Kim spielt die Tochter einer Familie, die die einsame Großmutter an Weihnachten besucht.” Ausgestrahlt werde der Spot auf Privatsendern in ganz Deutschland in und über 80 Ländern. „Ist ein Werbespot ein Übungsfeld?”, fragt der Produzent für die „Homestory”. „Es war eine tolle Erfahrung. Die aufwendige Organisation am Set hat mich beeindruckt”, erzählt Kim und lächelt in die Kamera. „Ich will möglichst viele Schauspielerfahrungen sammeln.” Derzeit ist sie wohl auf einem guten Weg dazu. Seit Oktober studiert Kim Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Der Coca-Cola-Spot

• Der Spot läuft bis Weihnachten im deutschen Fernsehen bei großen Privatsendem sowie in ganz Europa.
• Weitere Länder, in denen der Spot ausgestrahlt wird, sind etwa die USA, Kanada, Japan, Brasilien und Mexiko.

Link zum Coca-Cola-Spot 2014

Großer Auftritt im Frack vom Dachboden – Memminger Zeitung, 7.10.2014

Kultur am Ort

NUMMER 230 DIENSTAG, 7. OKTOBER 2014

Großer Auftritt im Frack vom Dachboden

Musical Das Show-Ensemble „Joy of Voice“ scheut keine Mühen für die Ausstattung seiner prachtvollen Aufführungen.
Publikum in der ausverkauften Stadthalle applaudiert im Stehen für „Elisabeth – die Kaiserin der Herzen“

VON URSULA DENI

Memmingen „Elisabeth, die Kaiserin der Herzen“ kam zurück – wie es sich gehört für die berühmte „Sisi“ mit großem Pomp und begeistert beklatscht von zahlreichen „Untertanen“: Denn das Gesangsensemble „Joy of Voice“ brachte seine Musical-Show jetzt noch einmal auf die Bühne der voll besetzten Memminger Stadthalle. Ein großer Erfolg auch für Daniel Mladenov. Er hat das Libretto  geschrieben und führte diesmal auch Regie.
Vor zwei Jahren feierte die Musical-Show Premiere im Kaminwerk, Veranstalter war die Kulturwerkstatt. „Nun kam Angelika Maier,
die Leiterin von Joy of Voice, wieder auf mich zu mit der Bitte,   ,Elisabeth’ noch einmal in der Stadthalle aufzuführen“, erzählt Mladenov am Rand des Spektakels. Dafür hat er den Text sogar noch einmal überarbeitet. Er hat sich lang und intensiv mit der  umfangreichen Literatur über die schillernde Kaiserin befasst. „Das  kann man gar nicht alles so verarbeiten, wie man es gern möchte“, sagt er. Und hofft, dass auch die „neue“ Version beim Publikum ankommt.

Presse Bild ElisabethGaben alles auf der Bühne (von links): Kevin Prinz als Kronprinz Rudolf, die „junge Elisabeth“ Julia Berchthold und Daniel Mladenov,
der als „Tod“ zu sehen war, das Libretto geschrieben und Regie geführt hat.
Foto: Ursula Deni

Voller Einsatz für Projekt

Vollen Einsatz für ihr Projekt bringen aber auch alle anderen Ensemble-Mitglieder, und das nicht nur auf der Bühne. Karl-Heinz Sroka erzählt beispielsweise, dass die Interpreten ihre prächtigen Kostüme oft in Eigeninitiative erwerben, sei es aus einem Theater-Fundus, der verkauft wird, aus Nachlässen oder auf Flohmärkten. Seinen Frack zum Beispiel hat er auf einem Dachboden beim Ausräumen gefunden. Eigens genäht werden Kostüme etwa, wenn für bestimmte Szenen mehrere Darsteller gleich gekleidet sein müssen – dann steigen die Kosten natürlich.
Bewundernde Blicke erntet die prachtvolle Ausstattung aber in jedem Fall.
Eindrucksvoll und stimmgewaltig brachten die Sänger und Sängerinnen das Leben Elisabeths mit all seinen Höhen und Tiefen auf die Bühne. Alle Personen wurden zu Beginn vorgestellt, so war der Zusammenhang für jeden Zuhörer verständlich.
Und das Publikum fühlte von Anfang an mit der Regentin mit, denn ihre innere Zerrissenheit kam schon in der Hochzeitsszene beim Lied „Der letzte Tanz“ überzeugend herüber.
Gaffer hinter einer Wand machten der jungen Kaiserin Angst – schauspielerisch und stimmlich fantastisch intoniert. Eine Frauenstimme las Gedichte gefühlvoll vor, die Elisabeth selbst verfasst hat, und Werke von Heinrich Heine, mit musikalischer Untermalung der „Joy of Voice“-Band. Oft spürte man die Verzweiflung Elisabeths, etwa in „Ich gehör nur mir“, mit wundervoller, kräftiger Stimme gesungen von Raffaela Cervoni.

Ob Kevin Prinz, Daniel Mladenov und Uwe Besserer in „Mein Engel aus Kristall“ oder einer der vielen anderen Songs – begeisterten Applaus gab es nach jeder Szene und jeder gesanglichen Darbietung (alle Mitwirkenden siehe Infokasten).
Fast drei Stunden dauert das Programm.
Das Publikum dankte es den Darstellern mit anhaltendem Applaus im Stehen und Bravorufen – und fordert damit noch mehrere Zugaben heraus.

Die Mitwirkenden

Gesang Elisabeth als Kind (Maria Hahn), Elisabeth in jungen Jahren
(Julia Berchthold), Elisabeth beim Besuch in der Irrenanstalt (Alexandra Betzler), Elisabeth im weiteren Verlauf des Lebens (Raffaela Cervoni), Elisabeths Seele Gehilfin der Cäsarin von Wien (Tina Miller), der Tod (Daniel Mladenov), Kaiser Franz Joseph (Uwe Besserer), Kronprinz Rudolf (Kevin Prinz), Kronprinz Rudolf als Kind (Jeanette Fichtner), Herzog Max von Bayern (Karl-Heinz Sroka), Erzherzogin Sophie (Angelika Heinle), Mary Vtsera/Cäsarin von Wien (Nadine Singer), Bettlerinnen (Andrea Baumgärtner, Katherina Heinle), Elisabeths Schwester Helene (Katja Moosher), Die Ungarn (Karin Hipp, Gerhard Bär, Siegfried Langer), Luigi Luccheni (Philipp Krenn) und Gesamtleiterin Angelika Maier.
Musik Liveband mit Klaus Zellmer (Gitarre/Bandleitung), Sebastian Schmid (Bass), Ullrich Willer (E-Piano), Johanna Langer (E-Piano, Cello), Kompositionen für musikalische Gedichtuntermalung: Johanna Langer.
Tanz „Bliems bunte Bühne“ sorgte für Bewegung auf der Bühne.
(ude)

Mit Musical-Hits auf Sinnsuche – Tannheim, 20.9.2014

Presse TannheimMit Musical-Hits auf Sinnsuche

Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, ob sein Leben das richtige sei? Diesen Gedanken hatte auch Nonne Luzi aus dem Musical „Sister Act“ zu Beginn der „End of Summer Night“-Show in Tannheim. Dem Showensemble „Joy of Voice“ unter der Leitung von Angelika Maier gelang es im voll besetzten Saal des Theatervereins, den Zuschauern genau dieses Thema die ganze Show über näher zu bringen. Sie begleiteten die Nonnen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Diese Reise führte durch die bunte Welt bekannter Musicals wie „Die Schöne und das Biest“, „Elisabeth“, „Phantom der Oper“, „Mamma Mia“ oder „Die Päpstin“. Die eingängigen Hits wurden mit atemberaubenden Stimmen und großem schauspielerischen Können dargeboten. Mit der Botschaft im Lied „Always look on the bright side of life“, sich immer der Sonnenseite des Lebens zuzuwenden, wurde das begeisterte Publikum verabschiedet. mz/Foto: Schall

Benefizkonzert für Kulturwerkstatt – 27.7.2014

Best-of ArtikelFeuerwerk aus Musik und Tanz

Benefizkonzert Showensemble “Joy of Voice” singt und tanzt zur Unterstützung der Kulturwerkstatt am Schweizerberg. 1000 Euro gespendet

Memmingen Die klamme Kasse der Kulturwerkstat auffüllen helfen wollte das Showensemble “Joy of voice” mit ihrem Benefizkonzert “Best of – unser Bestes” auf der Bühne am Schweizerberg. Und das gelang: Da der Saal mit rund 100 Besuchern voll war, blieb unterm Strich ein schöner Betrag von gut 1000 Euro für die Kultureinrichtung übrig.

Thema des mitreißenden Abends war die Schöpfung. Er begann im Dunklen, eine Stimme aus dem Off erklärte, dass die Welt noch nicht erschaffen sei. dies aber in Kürze beginne. Drei Stunden lang waren dann alle Teil einer fantastischen Welt voller Bilder und Tönen, die nach und nach entstanden.

Das Werk begann mit “Simply the Best” von Tina Turner. Und das Publikum war sofort dabei und klatschte mit. Querbeet folgte eine bunte Folge aus Musicalsongs und anderen Liedern, in denen die Mitwirkenden mit kraftvollen und anmutigen Stimmen ihre Zuhörer restlos begeisterten.

Mal im Dunkel, mal hell angestrahlt und in fantasievollen Kostümen sangen und tanzten die Sänger und Sängerinnen. Zudem legten sie ihre ganze schauspielerische Kunst in die Interpretation der Texte. Die Freude am Gesang und am Spiel war nicht zu übersehen und das Publikum dankte den Künstlern mit donnerndem Applaus für ihre gelungenen Darbietungen. Natürlich kamen die Künstler nicht ohne Zugaben von der Bühne. Bravorufe waren der Lohn für das dreistündige Feuerwerk aus Musik, Tanz und Gesang. Mit herzlichen Worten bedankte sich Barbara von Rom, die Leiterin der Kulturwerkstatt, am Ende der Show für diesen wertvollen Einsatz für den Erhalt der Kulturwerkstatt. (ude)

Die Mitwirkenden

Beim “Joy of Voice”- Benefizkonzert standen in der Kulturwerkstatt auf der Bühne: Alex Betzler, Carolin Fink, Julia Berchtold, Nadine Singer, Katja Moosherr, Gabi Lipp, Daniel Mladenov, Monja Fink, Uwe Besserer, Tina Miller, Raffaela Cervoni, Jeannette Fichtner, Karl-Heinz Sroka, Andrea Baumgärtner, Angelika Heinle, Samet Yilmaz, Johanna Langer, Florian Konrad – und natürlich die Leiterin Angelika Maier. (ude)

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Fasnets-Show Aitrach 2014

Joy of Voice und BBB präsentieren ein Show-Feuerwerk mit Travestie

von Carmen Notz

Aitrach – Einen unvergesslichen Showabend konnten die Gäste der wunderbar dekorierten Sporthalle in Aitrach am Fasnetssonntag erleben. Der Chor “Joy of Voice” der Gesangsschule Aitrach von und mit Angelika Maier zeigte mit seinen gut 30 Sängern und Multi-Showtalenten ein großes Spektrum seines Könnens, sang und tanzte sich durch die Rock- und Pop-Geschichte und die Welt der Musicals  und brachte nicht nur das Beste von sich selber, sondern auch von verschiedenen Shows und bekannten Filmen auf die Bühne. Gesang, Mimik, Choreografie und  die sehr aufwendigen Kostüme des Chores sowie die wunderbar ästhetischen und gelungenen Darbietungen der Tanzakrobaten von BBB Bliems Bunte Bühne gaben der bunten Revue einen Touch von Weltklasse.07

Magic to do, Mackie Messer, We will rock you, Sister Act, Queen, Amy Whitehouse, ein Latino-Mix und die unvergessliche Rocky-Horror-Picture-Show – da war für jeden Geschmack und ganz viel für´s Auge dabei. Sehr professionell wirkten die Urwald-Szenen mit der Affenfamilie aus dem Musical “Tarzan” mit der liebreizenden Jane, dem blutjungen Tarzen und der Gorilla-Mutter Kala. Die Bewegungen waren in einem Profi-Workshop einstudiert worden.

Ein weiterer Höhepunkt war der Einblick ins Rotlichtmilieu aus dem Film “Burlesque”, passend dazu “Die Cäsarin von Rom”, die nächtliche Herrscherin der Metropole, die alle Männer, auch unter dem Publikum in ihren Bann zog.  Kevin Prinz und Daniel Mladenov, beides Solisten und erfolgreiche Starsänger der Gesangsschule von Angelika Maier, setzten mit ihren perfekten Darstellungen in Sachen Travestie grandiose Akzente, wie es viele Gäste wohl noch nie erlebt haben dürften. In schwarzem Mieder und 15-Zentimeter-Highheels scheckerte Kevin zurückhaltend-frech mit dem Publikum, sang mit rauchig-cooler Stimme, während Daniel in seinem anzüglichen Outfit die Damenwelt begeisterte, oder auch leicht schockierte.20

In so einer Show, extra zur Fasnet zusammengestellt,  ist alles, bzw. vieles erlaubt und der Vorsitzende des Sportvereins Aitrach Manfred Saitner und sein ganzes Team zeigten sich mehr als zufrieden: Diese Show, einstudiert und zusammengestellt von Angelika Maier und Bliems Bunter Bühne zählte zu den absoluten Höhepunkten der Aitracher Fasnet. Die Halle war wunderschön dekoriert nach dem Motto “Brasilien”, was ein ganz spezielles Ambiente gab und zur Show prima passte. Das Publikum dankte mit fast endlosen “standing ovations” und alle Akteuren hatten es mehr als verdient. Großen Anteil an der gelungenen Präsentation der Show hatten zudem Tontechniker Klaus Etzen, fürs Licht war Ferdinand Grotz zuständig. Einige Akteure sowie etliche Gäste dieses Abends waren auch aus dem Großraum Leutkirch.

Text und Fotos: Carmen Notz in “Wir in Leutkirch”

http://www.wir-in-leutkirch.de/joy-voice-und-bbb-praesentieren-ein-show-feuerwerk-mit-travestie/

Mehr Bilder in unserer Galerie

Musical-Masterclass in Memmingen

Musical-Star-Coaches in Memmingen

Mit Michele Friedman und Marc Garcia konnten wir im Januar 2014 zwei international bekannte Coaches im Musicalbereich für unsere Musical-Masterclass gewinnen.

Michele Friedman, war lange bei den „Vereinigten Bühnen Wien“, jetzt lehrt die Kalifornierin am Konservatorium in Wien.Musical-Masterclass1

Mark Garcia wird als einer der führenden Gesangslehrer im Musiktheater anerkannt und respektiert. Der gebürtige Amerikaner ist unter anderem Vocalcoach bei vielen Stage Entertainment Produktionen.

In der Kulturwerkstatt in Memmingen wurde an verschiedenen Musicaltechniken, wie z.B. Belting, an Songinterpretation und an Repertoire-Stücken gearbeitet. In einem abschließenden Audition-Workshop bekamen die Teilnehmer ein professionelles Feedback.

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