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23.09. Joy of Voice im Festpielhaus in Füssen

150 Jahre VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG – eine Erfolgsgeschichte

 

Gegründet als „Landwirtschaftl. Credit-Verein-Auerberg“ im Jahr 1867 kann Ihre VR Bank auf 150 Jahre Erfolgsgeschichte zurückblicken. „Wer in einer bestimmten Zeitepoche bestehen will, der muss ihr vor allem gerecht werden, und es gilt daher, sein Tun und Lassen, also auch seinen Gewerbsbetrieb, den Forderungen der Gegenwart anzubequemen. Die Zeit steht niemals still.“, das wusste bereits Hermann Schulze-Delitzsch, einer der Gründungsväter der VR Banken. Und was hat sich nicht alles geändert in dieser Zeit. Heute können Sie Ihre Bankgeschäfte vom Sofa aus erledigen – per App auf Ihrem Smartphone.

Das hätte sich Schulze-Delitzsch sicher nicht träumen lassen. Null-Zins-Politik, zunehmende Regulierungsanforderungen, Digitalisierung – diese drei Stichworte bringen auf den Punkt, welchen Herausforderungen Banken heute gegenüberstehen. Ihre VR Bank hat in den vergangenen Jahren die Weichen gestellt, um auch in Zukunft erfolgreich wirtschaften zu können. Wir blicken also stolz auf die vergangenen 150 Jahre zurück und frohen Mutes auf die nächsten 150 Jahre. Gefeiert wurde das Jubiläum mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft bei einem Gala-Abend im Modeon in Marktoberdorf. Mit von der Partie waren natürlich auch die Mitarbeiter der VR Bank – schließlich machen sie die Bank erst zu dem, was sie ist: Ein erfolgreiches Unternehmen in der Region.

Unter folgendem Link finden Sie den ganzen Artikel mit dem Ablauf für diesen Tag und einem Video des Gala-Abends im Modeon:
www.vrbank-kf-oal.de/wir-fuer-sie/150-jahre.html

 

 

 

 

Musical Masterclass 2017

Artikel: Aufregende Masterclass mit Chris Murray

22. August 2017 von Christine Hassler

Ebenso lustig wie auch ernsthaft zur Sache ging es bei der Masterclass, die Chris Murray, einer der profiliertesten Musicaldarsteller in Deutschland, Schülerinnen und Schülern der Gesang- und Bühnenschule „Joy of Voice“ in der Kulturwerkstatt Memmingen in den vergangenen zwei Tagen gab.
Die unglaubliche Kraft und gleichzeitig sensible Modulierfähigkeit seiner Stimme reflektiert sich bei diesem Musiktheaterstar auch in seinem Unterricht wieder:

 

Mit viel Einfühlungsvermögen aber mindestens ebenso viel Energie und Nachdruck vermittelte Chris Murray den bereits fortgeschrittenen Sängerinnen und Sängern an zwei Tagen einen Feinschliff in Song-Interpretation, erinnerte jedoch immer wieder an die Grundlagen des Musiktheaters.

Was ist ein Musical?

Denn das ist es, was Musical bedeutet: Eine Form des Musiktheaters. Chris Murray wird hier noch spezifischer: „Es ist das Musiktheater von heute, das ehrlichste und das lebendigste Musiktheater“.

Während die Oper sich in starren Strukturen bewegt und Komponisten einen festen Rahmen vorgibt, entfaltet sich das Musical ohne vorgegebene Struktur. Der Musicalkomponist kann schreiben, wie er möchte, wodurch das Spiel beim Musical authentischer werden kann, erklärte der international gefragte Musicaldarsteller zahlreichen Augen und Ohren, die ihm gebannt lauschten.

Oper versus Musical

Feste Bestandteile einer Oper sind klassische Musik und eine dramatische Geschichte, nicht selten mit intellektuellem Anspruch. Die Handlung wird fast vollständig durch Gesang erzählt. Dabei gibt es Gesangspassagen für mehrere Darsteller, Chorgesänge und Soloeinlagen.

Musicals hingegen lassen sich hinsichtlich der Musik eher der Popkultur zuordnen und weisen aus Film und Fernsehen bekannte Elemente auf. Sie können fröhliche, eingängige Lieder und Tanzeinlagen beinhalten, jedoch gibt es heute auch zahlreiche Musicals mit ernsten und tiefgründigen Themen. Die in ihnen erzählten Geschichten sind jetzig. Sie basieren häufig auf populären Stoffen, sind nicht selten Adaptionen bekannter Filme, jedoch etablieren sich immer mehr auch gut inszenierte Musicals, die aktuell brisante Themen aufgreifen.

Doch auf einen weiteren Schnittpunkt der beiden Musiktheatergenres weist der erfahrene Musicaldarsteller hin, der auch selbst viel Berührung zur Oper hatte. Im 19. Jahrhundert erfuhr die Oper im „Verismus“ eine große Veränderung: Man war es leid, ständig irgendwelche Götter von oben heruntersingen zu hören oder gesungene Geschichten über die traurige Königstochter im einsamen Schloss… Die Menschen sehnten sich nach wirklichen Geschichten, die das Leben schreibt. Als Beispiele aus dieser Zeit nennt Chris Murray Puccinis „Tosca“, Verdis „La traviata“ und „Carmen“ (Georges Bizet). Das moderne Musical führe diese „veristische“ Grundeinstellung weiter.

Der Transport einer Aussage

Musicals sind also ein offener Mix aus Tanz und Gesang und erzählen ebenfalls Geschichten, möchten eine Emotion transportieren, einen Gedanken oder einen Inhalt. Doch wie transportiere ich das dem Publikum? – Um diese zentrale Frage drehte sich die Masterclass von Chris Murray, der weniger an der Gesangstechnik feilte, sondern vor allem am Verständnis dieser einfach klingenden Aufgabe des Transportierens einer Nachricht an ein Publikum.

Dass diese Aufgabe alles andere als einfach ist, sondern sehr facettenreich, den Vortragenden nicht nur zwingen, sich ebenso mit sich selbst auseinanderzusetzen, wie auch mit der Person und dem Inhalt des vorzutragenden Stückes, sondern zudem auch mit dem anwesenden Publikum und sogar mit dem Ort, an dem vorgetragen wird, neben Faktoren wie Wie etwas Wann wirkt und Warum – all das erfahre ich nach und nach in der Auseinandersetzung des Meisters mit seinen Schülerinnen und Schülern.

Das Handwerkszeug

Bei einem Kurs wie diesem lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Song-Interpretation, sondern viel mehr: sie lernen etwas fürs Leben, was mir unter anderem in einer Situation bewusst wurde, als Chris Murray ein vorgetragenes Stück stoppte und eine Geschichte seines eigenen Lernprozesses erzählte:

Während eines „Performing Art Training Camps“, bei dem zahlreiche große Regisseure anwesend waren, unterbrach ein Regisseur seine Darstellung und sagte mit lauter Stimme: „You are masturbating! It´s doing a lot for you, but it´s doing nothing for me!“ („Du masturbierst! Es gibt Dir viel, aber es gibt mir gar nichts!“).

Funktion vor Form

Damit verdeutlichte er die Wirkung von einem Vortragenden, der so mit sich selbst beschäftigt ist, dass man als Zuschauer von dem zu transportierenden Inhalt komplett abgelenkt ist und nur noch den Darsteller wahrnimmt. Ziel verfehlt. – Ich musste unweigerlich an Vorträge denken, deren Inhalte ich eigentlich sehr spannend fand, ich diese jedoch nur unter größter Kraftanstrengung herausdestillieren musste, weil ich mich ununterbrochen darauf konzentrieren musste, den selbstverliebten Vortragenden auszublenden, der an seinem Pult in Selbstgefälligkeit zerfloss. Und die Mühe hatte ich mir nur deshalb gemacht, weil ich darüber schreiben wollte – als „normaler“ Zuhörer hätte ich auf die Frage im Nachhinein, was das denn für eine Veranstaltung war, nicht antworten können „es war ein interessanter Vortrag über xyz und zeigte xyz Möglichkeiten auf“, sondern hätte lediglich sagen können „XYZ hat referiert.“ Punkt.

Seine Regel Nummer 1 lautet deshalb: „Funktion vor Form“ – Die Funktion muss immer vor der Form kommen, oder anders herum: Die Form darf nie wichtiger sein als die Funktion.

„Hallo nackt!“

Eine weitere Regel in der darstellenden Kunst nennt Chris Murray „Hallo nackt“ und erklärt sich dabei gerne mit sehr einfachen und anschaulichen Vergleichen: „Wie kann ich einen aufregenden Striptease machen, wenn ich schon nackt bin?“ – Seine Empfehlung ist, sich langsam an eine Situation anzunähern, sich die Zeit zu nehmen, sich auf etwas einzustellen, langsam auf einen Gesangspartner zuzugehen, sich auf Stimmungen einzulassen, um dann adäquat zu handeln.

Yin und Yang

Das Symbol von Yin und Yang, einem schwarzen Part, in dem immer etwas Weiß steckt und umgekehrt ist eine weitere Regel, die Chris Murray seinen Schülern nahelegt, weil sie Lebendigkeit erzeugt: In tiefer Trauer muss ein Funken Hoffnung stecken, in schierer Freude ein Tropfen Tiefe – Einseitigkeit erzeugt Banalität und man findet keinen Ausgang, man verfängt sich. Immer ein offenes Türchen bringt Möglichkeiten, ermöglicht eine Wandlung, eine Entwicklung, sich aus einer in eine folgende Situation einstellen zu können und vermeidet so kantige Brüche.

„Das Klo-Gesicht“

Wer kennt es nicht, das bebende, dramatische Gesicht eines Redners, eines Darstellers, eines Sängers, das den Eindruck erweckt, vor lauter Wichtigkeit gleich in Tränen auszubrechen, kurz bevor die Person mit diesem Gesicht zu einem Satz, einem Ton ansetzt. „Ein absolutes No-go!“ so der renommierte Musicaldarsteller, der dazu rät, ein ganz normales Gesicht zu machen, bevor man loslegt.

„Spielt für den Raum, in dem ihr seid“

rät Chris Murray weiter und fügt hinzu: „und für das Publikum, das anwesend ist“. Es gebe nichts schlimmeres, als einen darstellenden Künstler, der etwa hier in Memmingen in der Kulturwerkstatt auftritt und so tut, als stünde er am Potsdamer Platz vor 2.500 Zuschauern. „Man fühlt sich als Zuschauer nicht ernst genommen und man merkt, er möchte gar nicht hier, sondern woanders sein.“

Gleichzeitig müsse man seine Gesten dem Ort anpassen: „Wenn ich dann tatsächlich im Freien vor 2.500 Zuschauern stehe, dann müssen meine Gesten größer werden, wenn nicht, wird man später sagen ´es war langweilig, der hat sich ja die ganze Zeit gar nicht bewegt´, weil man seine kleinen Gesten in den hinteren Reihen nicht wahrnahm.“ Ist der Raum hingegen klein, machen ausladende Bewegungen keinen Sinn und überfordern das Publikum.

Interessantes zum Thema Gesten

„Eine Geste hat einen Anfang, einen Höhepunkt und ein Ende – wie im richtigen Leben“, sagt Chris Murray zum Thema Gesten und dass auch dies dennoch bewusst geübt werden muss, merken wir, als der erfahrene Musicaldarsteller eine fortgeschrittene Schülerin hart rannimmt. „Wie ist die Aussage? Zeig es mir! An wen richtet sich Deine Geste? Zeig es mir!“ – Oder: „Berühre jemanden, oder berühre ihn nicht. So ein Zwischending versteht niemand. Weder der Berührte, bei dem es etwas auslösen soll, noch das Publikum! Eine Berührung muss eindeutig sein!“

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurden dabei sehr individuell geführt und jeder Teilnehmer konnte etwas sehr Persönliches mitnehmen. Nach jedem Vortrag eines Teilnehmers fasste Chris Murray gemeinsam mit dem/der jeweiligen Schüler_in nochmals zusammen, an was sie zusammen gearbeitet haben und was im Gedächtnis bleiben sollte, um zur Entwicklung des/der Schüler_in beizutragen.

Auf die Frage an Angelika Maier, Leiterin der Gesang- und Bühnenschule „Joy of Voice“, welches die Motivation ist, in recht regelmäßigen Abständen Masterclasses zu organisieren und Größen wie Chris Murray zu sich einzuladen, antwortete die ebenso liebenswerte wie engangierte Gesanglehrerin Angelika Maier lächelnd: „Wir möchten von den ganz Großen lernen.“ Chris Murray habe bereits im vergangenen Jahr eine Masterclass bei ihnen angeboten und es sei jedes Mal eine riesige Bereicherung für alle, ein wichtiger Input von außen und eine Quelle der Motivation.

Übrigens:

Chris Murray wird am 25. und 26.8. bei der Königsgala in Füssen zu sehen sein. Ganz sicher empfehlenswert, denn einen kleinen Vorgeschmack seiner Stimmgewalt gab uns Chris Murray zum Abschluss der Masterclass mit drei Stücken, die sicher nicht nur mir durch Mark und Bein gingen.

Fotos: Christine Hassler

Mehr Fotos von der Masterclass auf unserer Facebookseite.

Künstlerische Vita Chris Murrays

Chris Murray ist einer der profiliertesten Musicaldarsteller in Deutschland. Der gebürtige Braunschweiger wuchs zweisprachig in Berlin und New York auf, wo er seine Ausbildung (Gesang und Regie) an der University of Fredonia und der Purchase School of the Performing Arts, Purchase, New York, absolvierte. Seine weiteren Gesangsstudien führten ihn nach Stuttgart an das Opernstudio Herta Kalcher und in Berlin zu Prof. Ks. William Murray. Er sang zunächst Partien wie Jesus („Jesus Christ Superstar“), Judas („Godspell“) und Claude („Hair“). Er arbeitete u.a. mit Götz Friedrich, Harry Kupfer, Loriot, Achim Freyer, Hans Neuenfels Wolfgang Wagner, Robert Wilson, Stephen Schwartz, Frank Wildhorn, Alan Menken, Cameron Mackintosh und James Lapine zusammen.

Sein Deutschlanddebüt erfolgte 1997 bei „Das Phantom der Oper“. Anschließend sang er den Vater in Martin Doepkes „Die Schöne und das Biest“. 1999 wirkte er in der Uraufführung von Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater am Potsdamer Platz Berlin mit, wo er 2001 die Hauptrolle des Erzählers Clopin übernahm. In der „Les Misérables“- Produktion im Berliner Theater des Westens (2003/04) war Chris Murray in beiden Hauptrollen, als Jean Valjean wie Javert, zu erleben.

Am Opernhaus Halle sang Chris Murray den Jesus in „Jesus Christ Superstar“ und kreierte dort in der deutschsprachigen Erstaufführung von Frank Wildhorns Erfolgsstück „The Scarlet Pimpernel“ (seit 2003) die Rolle des Chauvelin, für die er von den Lesern der Zeitschrift musicals (2003) und Da Capo (2004/2005 in der Kategorie „Schönste männliche Stimme“) ausgezeichnet wurde. Die 2003 erschienene Castaufnahme dieser Produktion mit Chris Murray als Chauvelin platzierte sich monatelang auf Platz 1 der deutschen Musicalcharts. Auch der Komponist Frank Wildhorn war begeistert.

Als Jesus in „Jesus Christ Superstar“ bei den Erfurter DomStufen-Festspielen 2005 konnte Chris Murray einen weiteren überregionalen Erfolg verbuchen. 2005/2006 war er in der europäischen Erstaufführung von Frank Wildhorns „Dracula“ als Abraham van Helsing zu erleben.

2006 debütierte Chris Murray mit großem Erfolg als Cervantes / Don Quixote in „Der Mann von La Mancha“ am Landestheater Detmold und konnte anschließend einen weiteren Erfolg als Jesus am Theater Regensburg verbuchen. Als Jean Valjean in „Les Misérables“ bei den Freilichtspielen Tecklenburg verkörperte er diese Rolle weltweit erstmals in einer Open-Air-Produktion. Diese Produktion wurde deutschlandweit gefeiert und wurde zu einem persönlichen Triumph für Chris Murray, wie auch die Auszeichnungen für die Produktion und Chris Murray bei den Leserwahlen der musicals und der Da Capo 2006 belegen. Die „Jesus Christ Superstar“ – Premiere am Staatstheater in Schwerin im November 2006 war ebenso ein großer Erfolg für Chris Murray wie seine sehr populäre Darstellung des Ebenezer Scrooge in „Vom Geist der Weihnacht“ im Berliner Schillertheater (Dezember 2006).

Im Februar 2007 kehrte er – von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert – zu „Les Misérables“ zurück, diesmal als Javert (Stadttheater Baden bei Wien), bevor er in einer Uraufführung des neuen Musicals „Elisabeth – die Legende einer Heiligen“ der Spotlight Musicalproduktion die für ihn geschriebene männliche Hauptrolle des Konrad von Marburg kreierte (Premiere: 7.7.2007 in Eisenach), den er auch 2008 wieder verkörpert hat.

Die Spielzeit 2007/2008 stand für Chris Murray im Zeichen mehrerer Rollendebüts: Er verkörperte nicht nur seinen ersten Jekyll/Hyde an der Staatsoperette Dresden (Premiere am 25.1.2008) und am selben Haus erstmals den Frederick Trumper in „Chess“ (Premiere am 27.6. 2008), sondern war auch in der Uraufführung der Rockoper „ChristO“ als Inspektor X am Gärtnerplatztheater München zu erleben (Premiere am 11.4.2008).

2008 wiederholte er im Herbst seinen Erfolg als Chauvelin, diesmal am Stadttheater Baden. Am Staatstheater Darmstadt verkörperte er unter großem Jubel des Publikums und der Presse mit dem Jesus eine seiner Paraderollen in einer Neuinszenierung (Premiere am 21.3.2009). Im Sommer stellte er erneut den Konrad von Marburg in Eisenach dar und übernahm diese Rolle auch im Dezember in Marburg.

Die Spielzeit 2009/2010 begann für Chris Murray mit einem Rollendebüt: Am Theater Hof sang zum erstenmal er den Ché in „Evita“ (Premiere am 30.10.2009). Außerdem hatte eine weitere Jesus-Christ-Superstar-Produktion mit Chris Murray als Jesus Premiere am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, diesmal in englischer Sprache (9.1.2010). Der Sommer brachte ein weiteres Rollendebüt in einer deutschen Erstaufführung: Am Theater für Niedersachsen war Chris Murray der Vater in Stephen Schwartz‘ „Children of Eden“ in der St.-Michaeliskirche zu Hildesheim und übernahm diese Rolle auch für die Tournee 2010.

In der Spielzeit 2010/2011 feierte Chris Murray einen außerordentlichen Erfolg als Scrooge („Vom Geist der Weihnacht“ Köln) und war wieder als Javert (Baden) zu erleben. Am Tiroler Landestheater in Innsbruck sang er in der einzigen deutschsprachigen Neuinszenierung der Spielzeit wieder den Jean Valjean in „Les Misérables“. In der Spielzeit 2011/12 gab er am Staatstheater Darmstadt sein Rollendebüt als Radames in Elton Johns „Aida“ (Premiere am 10.9.2011). Außerdem feierte er in zwei Uraufführungen große Erfolge: In Innsbruck als Shylock in dem gleichnamigen Stück von Stephan Kanyar und Brigitte Fassbeander (5.5.2012) sowie als Friedrich der Große in „Friedrich – Mythos und Tragödie“ in Potsdam (1.6.1012). 2012/13 stand neben Engagements als Ché/Evita (Neustrelitz) und den Rollendebüts als Wildhorns „Dracula“ (Pforzheim) und als Riff Raff in der „Rocky Horror Show“ (Westfälisches Landestheater) auch sein Debüt als Wagner-Tenor auf dem Plan: Am 4.11. übernahm er in John Dews Inszenierung am Staatstheater Darmstadt den Siegmund in der „Walküre“. Es folgten noch zwei weitere Rollendebüts: Der RiffRaff in der „Rocky Horror Show“ am Westfälischen Landestheater (auch 2013/14/15) und der Judas in „Jesus Christ Superstar“ in Baden (Sommer 2013 und 2014) und Hof (2014). Außerdem gab es im Oktober eine Master Class und zwei Weihnachtskonzerte im Dezember.

2014 folgte die Wiederaufnahme seiner Rolle als Friedrich der Große in „Friedrich – Mythos und Tragödie“, diesmal in Fulda, sowie eine Uraufführung am Theater Hof als „Der große Houdini“ (von Paul Graham Brown) ab Oktober 2014, eine Wiederbegegnung mit Frederick Trumper in „Chess“ am Theater Pforzheim (2014/15) sowie eine weitere Produktion der „Rocky Horror Show“ in Hof (2015), einige Vorstellungen von „Casanova“ am Anhaltischen Theater in Dessau (2014/2015) , von „Paradise of Pain“ (als Johannes) am Staatstheater Saarbrücken (2015), von der „Rocky Horror Show“ ebendort (2015) sowie von „Chess“ in Chemnitz (2015/16). 2016 sang er nach zwei Einspringervorstellungen als Judas (Basel) und Ché (Oldenburg) die Uraufführung „Einstein“ (Titelrolle) am Theater Hof. Es folgten „Jekyll & Hyde“ Open Air in Stralsund/Greifswald (ab 2017 auch im Theater) und Alberich in Frank Nimsgerns „Ring“ in Hof (auch hier viele Zusatzshows). 2017 hält „Candide“ (Dr. Pangloss/Voltaire) und „Shylock!“ (Titelrolle) in Pforzheim bereit, des Weiteren das Rollendebüt als Fagin in „Oliver!“ in Lübeck im Oktober, im inzwischen dritten Jahr seine Weihnachtstour „Chris Murray Musical Christmas“ und zahlreiche Konzerte.

Musical Masterclass 2017

Musical Masterclass mit Chris Murray

Hier eine Nachricht von Chris Murray, nach der tollen Muscial Masterclass:

1000 Dank an alle Teilnehmer und an die wunderbare Angelika Maier für den super 2-Tages-Musical-Workshop in Memmingen. Es war mehr als eine Freude mit euch zu arbeiten und den Workshop abzufeiern. Und ich bin immer noch baff das ihr nach 3 stunden Chris-gelaber und dem bisschen gesinge im allgemeinem Workshop immer noch gespannt auf euren Stühlen saßet…. Respekt! Tausend Dank und seid umarmt

Big thanks to all the participants and to the excellent organization of Angelika mayer for a wonderful 2 day workshop. It was a joy to work with you and explore the art of performing. … and I am still stunned that you all stayed glued to your seats for over 3 hours during the general lecture and that tiny bit of singing without a word and were waiting for more. .. wow. Respect! Thank you all

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, Sonnenbrille und im Freien
Vielen Dank an Chris, für die tollen Tage :)
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Spendenübergabe

Gemeinsam Not lindern helfen: Spende von 4.500,– Euro für den “Weißen Ring” und die “Kartei der Not” von unserer Benefiz-Musical-Gala “One night only”. Veranstalter war der Frauenbund Kirchdorf.

Sommernachtszauber 2017 – Joy of Voice verzaubern die Seebühne im Memminger LGS-Gelände

veröffentlicht am 30.07.2017 “news-facts.eu”

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Foto: Pöppel

Bereits zum vierten Mal gab es im Memminger Stadtpark „Neue Welt“ den „Sommernachtszauber“ mit dem Showensemble „Joy of Voice“. In vier Blöcken jeweils ab der vollen Stunde gab es am Samstagabend, 29.07.2017, eine stimmgewaltige und farbenprächtige Revue mit Musical-, Film- und Welthits in großer Bandbreite. Der Eintritt bei der Veranstaltung der „Freunde der Landesgartenschau“ war auch dieses Jahr wieder kostenfrei – ganz nach dem Motto „umsonst und draußen“. In diesem Jahr konnte die Show wieder auf der neu renovierten Seebühne stattfinden.

Über 50 Mitwirkende sorgten wieder für ein musikalisches Spektakel. Zur vorgerückten Stunde gegen 22 Uhr gab es Lieder mit „viel Biss“, ein Grusical mit Ausschnitten aus dem Erfolgsmusical „Tanz der Vampire“, „Addams-Family“ „Little Shop of Horros“ und „Dracula“. Bevor die Vampire einfliegen, durften sich die Besucher auf viele Kostümwechsel freuen. Die Palette reichte von Musical-Klassikern aus „Anatevka“ oder „West Side Story“ bis hin zum Kinderstück „Tabaluga“. Ein besonderer Höhepunkt war auch ein königlicher Abschnitt mit einem Song aus „Elisabeth“ , bei denen auch der Gartenschau-See entsprechend in Szene gesetzt wird. „Überraschungen für’s Auge und für’s Ohr“, versprach Ensemble-Leiterin Angelika Maier, diese wurden auch dieses Jahr wieder voll erfüllt.