Also-Festival: Kevin Prinz begeistert mit Stimme und vielen Talenten als Entertainer – viele neue Fans

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Leutkirch – Freitagabend, 12. August, 19 Uhr am Gänsbühl: Ein fast lauer Sommerabend, kein freier Platz mehr zu ergattern, gespannte Stille, Hunderte von Gästen hören nur seine Stimme – dann kommt Kevin Prinz im feinen Anzug, geht durchs Publikum und dann auf die Also-Festival-Bühne. Es ist die erste eigene Show für den 22-Jährigen: Der Prinzenabend mit Kevin Prinz und Freunden. Aus dem Kinderstar, Knabensopran, Musicalsänger, Schauspieler und Solist ist ein Showtalent mit vielen Qualitäten geworden. Er ist gleich „warm mit dem Publikum“, singt sich in die Herzen, gibt sich natürlich, mit viel Charme und Humor. Er überrascht in seiner Show mit neuen Liedern, neuem Style, mit Jazz-Ensemble und seinen Freunden von Joy of Voice und Angelika Maier von gleichnamiger Gesangs- und Bühnenschule, mit BBB-Bliems Bunte Bühne-Tänzerinnen und ebenso begnadeten Solistinnen.

 

Auch seine Klassiker wie „Ja -Schatz“ und bekannte Musical-Melodien, Tanz und Glamour fehlen nicht beim Prinzenabend. Mit Freude präsentiert er „seine“ Stimmungs- und Gute-Laune-Band, die „Allgäu Yetis“ aus dem Raum Legau-Memmingen, deren Sänger er seit zwei Jahren ist. Vom Anzug geht’s in die Lederhose und mit zwei feschen Mädels und tollen Sängerinnen gibt’s einen Ausflug in Zeltparty-und Abtanz-Atmosphäre. Der Gänsbühl leuchtet nicht nur im Sonnenuntergang, sondern später auch im Dunklen, mit vielen kleinen Lichtern der Feuerzeuge und Handys…

Das Wetter hätte nicht besser sein können, beim einfühlsamen Gesang von Kevin Prinz kommt sogar die Sonne raus, taucht den Gänsbühl in besonderes Licht.  Kevin hat nicht nur mehr als zwei Oktaven drauf, stark ist seine Stimme, stark sind Ausdruck und Mimik, egal ob Jazz, Swing, Schlager, Evergreen, Musical, er hinterlässt Eindruck, als Solist, als Pianist, als Komiker, der au mol schwäbisch schwätzt mit de Leit oder für den Papa ein Lied singt. Viele schöne Melodien und ansprechende Texte vom Leben, vom Lernen, von der Liebe und guten Freunden machen ihn zum Publikumsliebling. Auch seinen Gesangs-, Tanz- und Showfreunden, seinem dreiköpfigen Jazz-Ensemble, seiner Gesangslehrerin und Mentorin Angelika Maier gibt er eine Bühne und vergisst auch nicht, immer wieder ein Dankeschön ans Publikum, die ihn so herzlich aufnehmen sowie  seinen jahrelangen Begleiter zu sagen. „Was wirklich wichtig ist“, das singt er mit all seinen Freunden, Musikern, Sängern und Tänzern und das Wichtige sind eben diese Freunde im Leben.

Der Abend ist abwechslungsreich, tolle Kostüme, schwingende und glitzernde Kleider, Lederhosen und Dirndl und sehr viel Gesang in allen Musikstilen und Variationen. Kevin Prinz und Freunde bekommen sehr viel Beifall, stehende Ovationen, drei Mal muss er Zugabe geben, bevor er gehen darf und dann hinter der Bühne noch eine Stunde beglückwünscht wird. „Ich bin extra bis von Vogt hergefahren, um Kevin Prinz nochmals zu sehen. Ich war im Frühjahr in der Festhalle dermaßen begeistert von diesem jungen Künstler“, sagt eine Frau aus dem Publikum. Nicht nur aus der nahen und weiten Region waren Leute für den Prinzenabend angereist, auch viele Bekannte, etliche Kevin-Fans und sogar seine ehemalige „Kindergärtnerin“ war da und begeistert. „Kevin war schon im Kindergarten St. Silvester in Tautenhofen ein besonderes Kind. Er war ein kleiner Schauspieler und hat andere Kinder oft miteinbezogen und motiviert“, erinnert sie sich auf Nachfrage der Chronistin und Fotografin des Abends Carmen Notz.

Die Bilder sprechen für sich.

Übrigens: Die Allgäu-Yetis fliegen im September in den Westen der USA und werden bei Oktoberfesten in Californien und sogar in einem Casino in Las Vegas auftreten. Mehr dazu gibt es dann im wir-in-leutkirch.de