Spendenübergabe

Gemeinsam Not lindern helfen: Spende von 4.500,– Euro für den „Weißen Ring“ und die „Kartei der Not“ von unserer Benefiz-Musical-Gala „One night only“. Veranstalter war der Frauenbund Kirchdorf.

Sommernachtszauber 2017 – Joy of Voice verzaubern die Seebühne im Memminger LGS-Gelände

veröffentlicht am 30.07.2017 „news-facts.eu“

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Foto: Pöppel

Bereits zum vierten Mal gab es im Memminger Stadtpark „Neue Welt“ den „Sommernachtszauber“ mit dem Showensemble „Joy of Voice“. In vier Blöcken jeweils ab der vollen Stunde gab es am Samstagabend, 29.07.2017, eine stimmgewaltige und farbenprächtige Revue mit Musical-, Film- und Welthits in großer Bandbreite. Der Eintritt bei der Veranstaltung der „Freunde der Landesgartenschau“ war auch dieses Jahr wieder kostenfrei – ganz nach dem Motto „umsonst und draußen“. In diesem Jahr konnte die Show wieder auf der neu renovierten Seebühne stattfinden.

Über 50 Mitwirkende sorgten wieder für ein musikalisches Spektakel. Zur vorgerückten Stunde gegen 22 Uhr gab es Lieder mit „viel Biss“, ein Grusical mit Ausschnitten aus dem Erfolgsmusical „Tanz der Vampire“, „Addams-Family“ „Little Shop of Horros“ und „Dracula“. Bevor die Vampire einfliegen, durften sich die Besucher auf viele Kostümwechsel freuen. Die Palette reichte von Musical-Klassikern aus „Anatevka“ oder „West Side Story“ bis hin zum Kinderstück „Tabaluga“. Ein besonderer Höhepunkt war auch ein königlicher Abschnitt mit einem Song aus „Elisabeth“ , bei denen auch der Gartenschau-See entsprechend in Szene gesetzt wird. „Überraschungen für’s Auge und für’s Ohr“, versprach Ensemble-Leiterin Angelika Maier, diese wurden auch dieses Jahr wieder voll erfüllt.

Memminger „Sommernachtszauber“ wird zum Besuchermagneten

veröffentlilcht am 31.07.2017 „all-in.de“

Show · Hits aus Musicals wie „Tanz der Vampire“, „Mamma mia“ oder „Cabaret“ und große Leinwand-Momente brachte das Showensemble „Joy of Voice“ im Memminger Stadtpark auf die Seebühne.

Memminger Sommernachtszauber
Der Sommernachtszauber 2017, LGS Freunde
Der Sommernachtszauber 2017, LGS Freunde im Memminger Stadtpark „Neue Welt“ mit dem Showensemble „Joy of Voice“ Bild: Roland Schraut

Zahlreiche Besucher waren zur Veranstaltung „Sommernachtszauber“ auf das Gelände geströmt, um Ausschnitte aus dem aktuellen Programm der Sängerinnen und Sänger um Angelika Maier mitzuerleben.

Die Akteure aus Maiers Gesangs- und Bühnenschule, die häufig auch bei Soloauftritten zu sehen waren, überzeugten durch sichere und selbstbewusste Song-Interpretationen. Eine Vorlage lieferte beispielsweise das Stück „Send in the Clowns“ aus dem Ingmar-Bergman-Film „Lächeln einer Sommernacht“.

„Es laden die Vampire zum Tanz“ 4. Sommernachtszauber mit „Joy of Voice“ auf der Seebühne

veröffentlicht am 01.08.2017 „Die Lokale-mm.de“

 Zum Fürchten: Philipp Krenn in der Rolle des Dracula. Fotos: Marx

Memmingen (as). Zumindest die meisten von ihnen sind Amateure im allerbesten Sinne des Wortes: Menschen, die lieben, was sie tun. Über 30 Mitwirkende des Showensembles „Joy of Voice“ waren auf der Seebühne im Stadtpark beim vierten Sommernachtszauber – veranstaltet von den „Freunden der Landesgartenschau“ – mit glühender Begeisterung bei der Sache. Die Akteure versprühten eine Freude an Gesang und Schauspiel, die sich sofort auf die über 600 Zuschauer im ehemaligen Landesgartenschau-Gelände übertrug.

In vier Blöcken von jeweils etwa 45 Minuten präsentierten die Sänger und Sängerinnen (fast) aller Altersstufen Glanzlichter aus Musicals wie „A Chorus Line“, „West Side Story“ und „Elisabeth“ sowie Songs aus den Grusicals „Tanz der Vampire“ und „Dracula“ und bezogen dabei auch das Gelände rund um die Seebühne effektvoll mit ein.

„Du hast ’n Freund in mir“ – Zum Auftakt der Show wird Oberbürgermeister Manfred Schilder auf die Bühne zitiert, wo er von Nicki – einem der „Joy of Voice-Kids“, die gemeinsam mit den Nachwuchstänzern von „Bliems bunter Bühne“ in Leutkirch den ersten Teil der Show bestreiten – mit einem Song aus Disneys „Toy Story“ besungen wird.

Kreischende Elvis-Fans

Viel für Auge und Ohr ist auch im zweiten Teil geboten: Vom alpinen Jodler mit busenschüttelnden feschen Derndln in reschen Dirndeln zu (Kuh-)Glockenklängen geht’s schön-melancholisch weiter mit „Send In The Clows“ aus “A little Night Music“ mit Larissa Schales. Doch die Beschaulichkeit ist nur von kurzer Dauer: Bald darauf vergessen die weiblichen Darstellerinnen einer Szene aus „Catch me if you can“ ihren Piloten und kreischen für Elvis, den Uwe Besserer, dekoriert von fliegenden BHs der Fans, bis ins Jailhouse rocken lässt (Tanzchoreographie: Gabi Lipp).

Höhepunkt des zweiten Teils ist der von Siegfried Langer mit viel Biss dargebotene sadistische Zahnarzt, entsprungen dem Musical „Der kleine Horrorladen“. Mit dem Bohrer bewaffnet, macht er sich lustvoll über einen arglosen Zuschauer her, umturtelt von aufreizend bestrapsten Arzthelferinnen. Nach so viel (Stimm-)gewalt geht es blumiger weiter mit einem Ausflug in die Hippie Zeit mit einem Kelly-Family-Medley.

Es ist beeindruckend, wie Ensemble-Leiterin Angelika Maier für jede Stimme und für jeden Typ die passende Nische findet. Einige Mitglieder, die aus der Aitracher Gesang- und Bühnenschule „Joy of Voice“ hervorgehen wie Daniel Mladenov und Kevin Prinz haben sich bereits einen Namen gemacht und sind in professionellen Bühnenprojekten engagiert. Jan Giefel wird demnächst bei den Winnetou-Festspielen in Burgrieden zu sehen sein.

„You can leave your hat on“

Auch im dritten Teil wechseln Soli, Duette und Chorszenen einander ab und ergänzen sich zu einem bunten Augen- und Ohrenschmaus. Besonders für die Frauen, denn vom  Broadway („A Chorus Line“) aus geht es mit „You can leave your hat on“ direkt zum „Männer-Strip“ mit Daniel Mladenov und Patrick Hörnle. Großen Applaus gibt es auch für Johanna Langers Interpretation von „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“.

„Dies ist die Stunde“ – die beeindruckende Stimme von Daniel Mladenov bei diesem Song aus „Jekyll & Hyde“ kommt vom Wasser her: Schwarz gekleidet und vom Mondlicht spärlich erhellt, näherte er sich, im Boot stehend, dem Geschehen auf der Seebühne. Dort lässt nach einem kurzen choralen Ausflug ins Musical „West Side Story“ das Land der Toreros grüßen: Umrahmt von Fächer schwingenden Damen im Flamenco-Dress intoniert Karl-Heinz Sroka das feurige „Granada“.

„Wir wollen tun, was uns Spaß macht“

„Es laden die Vampire zum Tanz“ – wohling gruselig wird es dann schließlich mit Szenen aus dem deutschsprachigen Musical „Tanz der Vampire“, wo die (Un-)Wesen der Nacht zwischen düsteren Grabsteinen die romantischen Helden Sarah und Alfred (souverän: Kevin Prinz) unheilvoll umschwirren. „Wir wollen tun, was uns Spaß macht und so sein, wie wir sind“, ertönt es aus den bluttriefenden Mündern der Untoten. Gruselfaktor 10: Philipp Krenn als Dracula – nicht zuletzt dank äußerst kunstvoller Maske unheilvoll bis in die schwarz lackierten Fingerspitzen.

Bei der Zugabe „Purple Rain“ von Prince dürfen die Zuschauer mitsingen. Und dann gibt es Standing Ovations für einen mitreißenden und bezaubernden Sommerabend im Park.

Unser Vorschaubild: Mit schönen Stimmen, prächtigen Kostümen und mitreißenden Tanzszenen begeisterten die Akteure des Show-Ensembles „Joy of Voice“ die über 600 Besucher im Stadtpark.

Ein berauschender Sommernachtszauber mit Joy of Voice

veröffentlicht 1. August 2017 von Christine Hassler

Die rund 50 Sängerinnen und Sänger jeder Altersgruppe haben unter der Leitung von Angelika Maier der Gesangs- und Bühnenschule Joy of Voice mehr Besucher denn je zum Sommernachtszauber 2017 auf die Memminger Seebühne gelockt und in ihren Bann gezogen.

Obwohl die vierstündige Revue mit Musical-, Film- und Welthits der bunt gemischten Truppe von Joy of Voice bei freiem Eintritt so gestaltet war, dass die Besucher kommen und gehen konnten wann sie wollten, blieb der Großteil der geschätzten rund 1000 Besucher magnetisiert bis zum Ende.

Nach viel Regen war dieser Samstag ein warmer Sommertag sicher auch zur Freude des veranstaltenden Vereins „Freunde der Landesgartenschau e.V.“, die sich um die Bestuhlung und die Bewirtung kümmerten und den Rahmen schafften für das beliebte Sommerevent.

Den Anfang der schillernden Revue machte nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Manfred Schilder und dem immer sympathischen Moderator Andreas Schales, der junge Nicki mit „Du hast nen Freund in mir“.

Mit seiner schönen, klaren Stimme und unterstützt durch den Unterricht von Angelika Maier, der auch Ausdruck, Körpersprache und schauspielerische Elemente vermittelt, konnte Nicki auch das Festspielhaus Füssen überzeugen, wo er in die Rolle des kleinen Ludwigs schlüpft beim Musical Ludwig2. Doch an diesem Abend hatte er eine andere Rolle inne: Die des Ko-Moderators neben Andreas Schales.

Auch die Kleinsten der Truppe, die Joy of Voice Kids, waren wieder am Start unter anderem mit „Ich wollte nie erwachsen sein“ und auch „Bliems bunte Bühne“ aus Leutkirch unterstützten tänzerisch das stetig wachsende und sich verändernde Ensemble von Joy of Voice: als feenartige Wesen bei „Ich bin bereit“ oder später als Piraten bei „Schwarze Segel in der Nacht“.

Bereits der erste Teil an diesem schönen Sommerabend barg viele Höhepunkte. Unter anderen war einer sicher der charismatische Song „I will survive“ gesungen von Ella mit einer bunten Gruppe, die die Bühne mit Cheerleader-Puschel einnahmen, neben Daniel und Patrick mit einem mitreißenden „Role of a life time“ aus der Pop-Oper „Bare“.

Steffi und Pia hielten ein tolles „Wicked Games“ für uns bereit und Kevin, brachte mit seinem Gesang und seiner ausdrucksvollen Mimik die Zuschauer mit „Ja, Schatz“ zu lautem Gelächter und heimste sich gleich mehrere Zwischenapplause ein. Sogar für Moderator Andreas Schales hatten sie einen Überraschungsjodler in Dirndl und Lederhosen parat und schlossen den ersten Teil mit einer witzigen „Berchtesgadener Kuhglockenpolka“, bei der Kathrin die „Kuhglocken“ dirigierte.

Nach einer kurzen Pause bei bereits warmem Abendlicht hielt der zweite Teil weitere Überraschungen bereit und ich bin jedes Mal aufs Neue erstaunt, was sich Angelika Maier mit ihren Sängerinnen und Sängern aller Altersgruppen bei jeder ihrer Shows einfallen lässt, unterstützt durch Gabi Lipp, die sich um die tänzerischen Parts kümmert und auch bei Bliems bunter Bühne unterrichtet.

Doch nicht nur die grenzenlos scheinende gestalterische Fantasie der energiegeladenen Gesangs- und Bühnenlehrerin Angelika Maier überrascht jedes Mal aufs Neue, es ist auch die Entwicklung der einzelnen Stimmen und die Ausdruckskraft, die bei Einzelnen mehr, bei anderen sich allmählich und stetig entwickelt. Auch der Mut, sich auch mit Soli einzubringen, in einer Gruppe, die eine Laiengruppe ist, aus der sich jedoch immer wieder besondere Talente hervortun, die dann auch andernorts Rollen erhalten oder zu Erfolg kommen.

Einige Beispiele sind Johannes Halbig, der heute mit den 12 Tenören tourt, Kevin Prinz, der heute auch erfolgreich eigene Shows macht, die FCM-Hymne besingt und gemeinsam mit Nadine und Tina die Allgäu Yetis bereicherte, oder Nicki, der den kleinen Ludwig im Schauspielhaus Füssen verkörpert und Jan Giefel, der den Halbblut Harry bei den Winnetou-Festspielen in Burgrieden spielt, um nur einige Beispiele zu nennen.

Der zweite Teil hielt einige sexy Szenen bereit, bei denen mit einem Elvis-Medley die BHs der Damen flogen, sexy Gefängniswärterinnen Sträflinge bewachten und ein Zuschauer von einem besonderen Zahnarzt und verführeischen Krankenschwestern behandelt wurde. Stimmungsvolle Akzente setzten hier Larissa mit “Send in the clowns“, neben Steffi, Pia und Mone mit „Gongobonk“, Maria und Patrick mit „Something to believe in“ und Charlotte mit „Verrückter sein als Du“.

Zwischendurch wurde ich kurzfristig von einem anderen Schauspiel abgelenkt: Ein wunderschöner Sonnenuntergang mit orange angestrahlten Wolken bildete eine malerische Kulisse hinter den Zuschauern.

Mit „Evermore“ gesungen von Philipp, einem weiteren jungen Sänger, der sich stark entwickelt hat, wurde Teil 3 eingeleitet. Dominiert wurde dieser Teil des Abends sicher von dem tollen Revue-Tanz in schwarzen Fracks und glitzernden Zylindern auf den Song „One“, gefolgt von einem (angedeuteten) Männerstrip auf „You can leave your hat on“.

Ein weiterer Höhepunkt dieses Teils war Johanna mit „Ich gehör nur mir“ aus Elisabeth und Daniel, der „Dies ist die Stunde“ (Jekyll & Hyde) stimmungsvoll auf einem Boot stehend auf dem See besang, nur von einem Spot angestrahlt.
Mit flammendem Flamenco Tanz und Gesang, sowie „Granada“, gesungen von Karl-Heinz und „Knocking on heavens door“, angekündigt von Andreas Schales und Nicki als Engel verkleidet, ging es in die letzte Pause vor dem Finale.

Und da bereitete uns die Natur bereits auf das flammende Finale vor: Am Horizont über den Alpen zuckten Blitze, als es gruselig-schön wurde. Eingeleitet durch zwei schaurig aussehende Moderatoren mit bleichen Gesichtern und stehenden Haaren alias Andreas Schales und Nicki, flogen die Vamire ein. Mit mehreren Songs aus „Dracula“, Tanz der Vampire“, „Adams-Family“ und „Little Shop of Horros“ brachten Mitglieder des Ensembles viele toll gesungene Lieder und ebenso viele schaurig-schöne Szenen auf die Bühne.

Um die Gemüter wieder zu beruhigen schloss dieser berauschende Abend mit „Purple Rain“ und die rund 50 Sängerinnen und Sänger von insgesamt rund 100 Schüler_innen von Angelika Maier wurden mit einem ebenso rauschendem Applaus verabschiedet.

Fotos: Christine Hassler

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